Friseure und Friseurinnen und ich haben bisher eine wechselvolle, und nicht selten haarige Beziehung miteinander. Dabei sind meine Haare doch eigentlich unkompliziert: ungefärbt, kräftig, viele. Ich föne nicht viel und mag sie nehmen, wie sie gewachsen sind. Muss doch nur der Schnitt stimmen. Eigentlich.
An meiner "Ausrüstung" kann man schon erkennen, dass das nicht immer geklappt hat. Ich habe oft den Friseur gewechselt, weil es nach dem 2. Besuch nicht besser wurde, und auch das Umziehen hat nicht nachhaltig geholfen. Am schwierigsten war es im Ausland, weshalb mir es irgendwann egal war, was rauskam.
Einen guten Schnitt erkennt man ja erst nach dem ersten Waschen und (bei mir gerne luft-)Trocknen. Nicht selten habe ich da schon die Hand nach der Schere ausgestreckt.
Wirklich doof, dass man so abhängig ist von diesem Handwerk. Weil, wenn es nicht klappt, sieht man für einige Wochen eben aus wie ein Struwwelpeter. (Ich bin auch nicht der Typ, der gleich beim Weggehen schon einen neuen Termin ausmacht.)
Manchmal wachsen die Haare ja auch über Nacht gleich 20 Zentimeter. Kennt ihr das auch? Dass man morgens in den Spiegel schaut und GANZ plötzlich sind die Haare nicht mehr zu ertragen! Da will man SOFORT zum Friseur. Blöd, wenn man dann erst einen Termin in 4 Wochen hat.
Meine Streichholzschachtel enthält deshalb Dinge, die ich im Notfall zur Überbrückung der sauren-Haare-Zeit brauchen kann: Haargummis, Klemmen und mein schweizer Taschenmesser in der Ladygröße.
Das kleine Messer hat neben dem bekannten scharfen Messer noch eine Feile und eine Pinzette, und vor allem: eine Schere!!!
Bleibt noch anzumerken: seit einem guten Jahr bin ich sehr zufrieden mit meinem schnitt und meiner Friseurin, weshalb das Messer wieder in die Handtasche wandern kann.
Und die Streichholzschachtel No. 42 reiht sich in Susannes Liste ein. Da gibt es bestimmt noch mehr Rapunzelgeschichten.
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Sonntag, 22. Oktober 2017
Samstag, 6. August 2016
Samstagstee - Paradies Mail Art making of
Heute einmal entspannt ausschlafen und eine gemütliche Tasse Tee genießen!
Diese hübsche Rosentasse ist ein Geschenk einer lieben Freundin und vielleicht - in irgendeiner fernen Zeit - schaffe ich es auch einmal, die Rosen in meinem Garten zu solcher Pracht zu pflegen.
Leichter fällt es mir, einen Garten aus Papier und Farbe zu schaffen, wie diese Woche für die Paradiesblätter. Einige sind ja schon angekommen, so dass ich schon einen kurzen Rückblick in das 'Wachsen' der Blätter geben kann.
Meine Grundidee war, die Blätter nicht überall zu bedrucken, sondern eher eine Rahmenillustration zu gestalten und Raum zu lassen für eigene Kreationen und Gedanken. Dafür brauchte ich viel 'Luftiges' als Basis. So kam zunächst eine Spray-Grundierung mit verdünnter Acrylfarbe aus der 'Funpump' auf die 170g Doreé-Papiere.
Danach konnte ich die 'Bilder', die mir zu meinem 'Paradiesreimen' (siehe unten) eingefallen waren, auf's Papier bringen. Für das Wasser-Blatt 1 mit Mossgummistempeln, Gummistempeln und Schablonendruck. Die Fische habe ich ja schon hier schon in blau gezeigt, auf den Blättern wurden sie dann bunt.
Die Bäume entstanden als Monoprint (mit Kohlepapier), die ich mit Inktensestiften coloriert habe.
Und zu guter Letzt ergänzen die gedruckten Reime die Blätter.
Mehr große Gesamtfotos bekommt ihr sicher bald auf den anderen Blogs zu sehen.
Hier auf der Linkliste von Michaela.
Und ich kann nun in eine kleine Blogpause gehen. Neue Einblicke warten schon, die Tasche ist gepackt.
Schöne Augusttage.
Diese hübsche Rosentasse ist ein Geschenk einer lieben Freundin und vielleicht - in irgendeiner fernen Zeit - schaffe ich es auch einmal, die Rosen in meinem Garten zu solcher Pracht zu pflegen.
Leichter fällt es mir, einen Garten aus Papier und Farbe zu schaffen, wie diese Woche für die Paradiesblätter. Einige sind ja schon angekommen, so dass ich schon einen kurzen Rückblick in das 'Wachsen' der Blätter geben kann.
Meine Grundidee war, die Blätter nicht überall zu bedrucken, sondern eher eine Rahmenillustration zu gestalten und Raum zu lassen für eigene Kreationen und Gedanken. Dafür brauchte ich viel 'Luftiges' als Basis. So kam zunächst eine Spray-Grundierung mit verdünnter Acrylfarbe aus der 'Funpump' auf die 170g Doreé-Papiere.
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Auf Blatt 2 wurde ein Kiesweg schabloniert und mit Gräsern und weiteren tierischen Stempeln ergänzt.
Die Bäume entstanden als Monoprint (mit Kohlepapier), die ich mit Inktensestiften coloriert habe.
Und zu guter Letzt ergänzen die gedruckten Reime die Blätter.
Mehr große Gesamtfotos bekommt ihr sicher bald auf den anderen Blogs zu sehen.
Hier auf der Linkliste von Michaela.
Und ich kann nun in eine kleine Blogpause gehen. Neue Einblicke warten schon, die Tasche ist gepackt.
Schöne Augusttage.
Samstag, 9. April 2016
Samstagstee mit Blick
Heute morgen um 7 Uhr habe ich meine erste Tasse Tee in einer ungewöhnlichen Umgebung genossen: in einem Nähraum im Sauerland.
Zu dieser frühen Stunde war es noch ruhig, aber wenn ein Dutzend kreative 'Fitzkenschnibbler' sich zum jährlichen Näh-Austausch treffen, ist immer emsiges Rattern und Klappern zu hören. Und natürlich frohes Lachen und das stetige Summen des Teekochers! Da blieb noch nicht einmal Zeit für ein Foto vom tollen Ausblick!
Es sind viele Taschen und Täschchen entstanden (wie das bunte links) und die besten Tipps aller Zeiten wurden ausgetauscht. Meine blau gedruckten Stoffe kamen auch zum Einsatz, nur meine Fischchen habe ich noch nicht angetastet. Die müssen noch ruhen.
Zwei sonnig-fröhliche Frühlingstage durfte ich erleben.
Nun heißt es umpacken, denn schon morgen geht es für ein paar Tage in den Norden. Ich hoffe, ein bisschen 'urban sketching' üben zu können und auf alle Fälle gibt es dort auch wieder Fisch, vielleicht auch auf Stoff??
Ich werde berichten.
Bis dahin bleibt gesund.
Moin moin.
Samstag, 2. April 2016
Samstagstee mit Blick (zurück und vor)
Meinen Tee genieße ich heute einmal draußen, endlich wieder.
Der Frühling lockt, vor allem nach ein paar kreativen "Kellertagen", in denen meine Fischstöffchen entstanden sind. Später als gewünscht gingen sie auf die Reise, könnten vielleicht zum Fischtag-Freitag (wie bei Katrin) oder heute ankommen.
Meine neuen Erfahrungen und Erkenntnisse mit dem Siebdrucken muss ich erst sortieren und für den Blog vorbereiten, dann gibt es einen Bericht.
Über Ostern hatte ich auch lieben Jungs- und Mädelsbesuch, durfte Hausschuhe nähen, Bücher vorlesen, Treppen rauf- und runtersteigen und natürlich ein wunderbares Osterfrühstück genießen, inklusive 'Gagern', unserem traditionellen Eierkloppen.
Und dann war ich auch tatsächlich weg, auf einem Streifzug in der "Stadt im Zeichen der Burg", Nürnberg.
Ich kannte die Stadt noch nicht und es war auch ziemlich kalt an diesem Wochenende. Trotzdem war es spannend, ein bisschen Geschichte nachzuholen und mal auf ein paar der 60.000 Granitplatten der Breiten Straße zu wandern. Man ist versucht, ein Muster zu erkennen, aber bei diesem Dimensionen war ich überfordert.
Kleiner und feiner lief mir aber dieser Gartenzaun über den Weg. Mal was anderes als die um sich greifenden Industriezäune, Schottervorgärten und Steingabionen.
Und diese Rosetten aus der Altstadt bringen mich zum Ausblick für den April zurück: der wird nämlich BLAU.
Überall sprießen die Blausternchen, Muskari und Vergissmeinnicht aus dem Boden! Das sollte doch irgendwie festgehalten werden.
Mit einer ersten Blaudruckaktion gestern hat es begonnen und meine Holzmodeln bekamen wieder einmal Ausgang aus der Stempelschublade. Es ist mühsamer als das Siebdrucken, dafür kann man aber ganz spontan mal zwischendurch einen Meter drucken.
Für welches Projekt dieser Stoff schon vorgesehen ist, zeige ich dann, wenn ich mehr davon habe.
Ein frühlingshaftes Wochendende euch allen!
Der Frühling lockt, vor allem nach ein paar kreativen "Kellertagen", in denen meine Fischstöffchen entstanden sind. Später als gewünscht gingen sie auf die Reise, könnten vielleicht zum Fischtag-Freitag (wie bei Katrin) oder heute ankommen.
Meine neuen Erfahrungen und Erkenntnisse mit dem Siebdrucken muss ich erst sortieren und für den Blog vorbereiten, dann gibt es einen Bericht.
Über Ostern hatte ich auch lieben Jungs- und Mädelsbesuch, durfte Hausschuhe nähen, Bücher vorlesen, Treppen rauf- und runtersteigen und natürlich ein wunderbares Osterfrühstück genießen, inklusive 'Gagern', unserem traditionellen Eierkloppen.
Und dann war ich auch tatsächlich weg, auf einem Streifzug in der "Stadt im Zeichen der Burg", Nürnberg.
Ich kannte die Stadt noch nicht und es war auch ziemlich kalt an diesem Wochenende. Trotzdem war es spannend, ein bisschen Geschichte nachzuholen und mal auf ein paar der 60.000 Granitplatten der Breiten Straße zu wandern. Man ist versucht, ein Muster zu erkennen, aber bei diesem Dimensionen war ich überfordert.
Kleiner und feiner lief mir aber dieser Gartenzaun über den Weg. Mal was anderes als die um sich greifenden Industriezäune, Schottervorgärten und Steingabionen.
Und diese Rosetten aus der Altstadt bringen mich zum Ausblick für den April zurück: der wird nämlich BLAU.
Überall sprießen die Blausternchen, Muskari und Vergissmeinnicht aus dem Boden! Das sollte doch irgendwie festgehalten werden.
Mit einer ersten Blaudruckaktion gestern hat es begonnen und meine Holzmodeln bekamen wieder einmal Ausgang aus der Stempelschublade. Es ist mühsamer als das Siebdrucken, dafür kann man aber ganz spontan mal zwischendurch einen Meter drucken.
Für welches Projekt dieser Stoff schon vorgesehen ist, zeige ich dann, wenn ich mehr davon habe.
Ein frühlingshaftes Wochendende euch allen!
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Sonntag, 13. März 2016
Sonntagstee mit Blick
Heute Morgen habe ich den ersten Tee in meinem 'neuen' Arbeitsraum genossen, bei strahlendem Sonnenschein. Wenn das kein guter Start ist!
Seit Donnerstag bin ich dabei, meinen gesamten 'Kreativraum' in den obersten Stock umzuziehen und natürlich bin ich noch mittendrin. Neue Fächer und Plätzchen für all meine Werkzeuge, Bücher, Papiere, Stoffe wollen gefunden und besetzt werden. Eigentlich ist der Raum viiiiiel größer, aber irgendwie scheinen meine Bestände endlos zu sein, nicht aufhören zu wollen und doch nicht reinzupassen? Wer kennt das nicht ...
Nachher ist es aber dann bestimmt viel schöner!
Dabei gilt es keine Zeit zu vertrödeln, sind doch die Gruppenlisten für die Stoffdruck-Fisch MailArt 16 angekommen und ich stehe ziemlich weit oben auf der Liste (grummel).
Gut, dass ich letztes Wochenende schon mal das "Rapportieren" (oder wie das heißt) geübt habe. Jessica Swifts Buch zum Entwerfen von Mustern hat mich inspiriert und drei Kachelvariationen sind so entstanden, gezeichnet und gestempelt.
Ein bisschen was Fischiges ist auch dabei, aber das ist noch nicht mein Entwurf, versteht sich. (Der Fisch könnte übrigens eine scharz-weiß Version ohne Pukte von Michaelas Fisch sein. Meine Quelle nennt ihn: Gotteslachs)
Nächste Woche kann es dann mit einem anderen Entwurf an die ersten Probedrucke gehen, sobald mein Schreibtisch dann auch freigeräumt ist. Ich hoffe, es klappt alles so wie ich mir das denke.
Euch eine gute und frühlingsleichte Woche!
Seit Donnerstag bin ich dabei, meinen gesamten 'Kreativraum' in den obersten Stock umzuziehen und natürlich bin ich noch mittendrin. Neue Fächer und Plätzchen für all meine Werkzeuge, Bücher, Papiere, Stoffe wollen gefunden und besetzt werden. Eigentlich ist der Raum viiiiiel größer, aber irgendwie scheinen meine Bestände endlos zu sein, nicht aufhören zu wollen und doch nicht reinzupassen? Wer kennt das nicht ...
Nachher ist es aber dann bestimmt viel schöner!
Dabei gilt es keine Zeit zu vertrödeln, sind doch die Gruppenlisten für die Stoffdruck-Fisch MailArt 16 angekommen und ich stehe ziemlich weit oben auf der Liste (grummel).
Gut, dass ich letztes Wochenende schon mal das "Rapportieren" (oder wie das heißt) geübt habe. Jessica Swifts Buch zum Entwerfen von Mustern hat mich inspiriert und drei Kachelvariationen sind so entstanden, gezeichnet und gestempelt.
Ein bisschen was Fischiges ist auch dabei, aber das ist noch nicht mein Entwurf, versteht sich. (Der Fisch könnte übrigens eine scharz-weiß Version ohne Pukte von Michaelas Fisch sein. Meine Quelle nennt ihn: Gotteslachs)
Nächste Woche kann es dann mit einem anderen Entwurf an die ersten Probedrucke gehen, sobald mein Schreibtisch dann auch freigeräumt ist. Ich hoffe, es klappt alles so wie ich mir das denke.
Euch eine gute und frühlingsleichte Woche!
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