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Sonntag, 29. Januar 2023

Stoffspielereien in 2023 - Stoffbücher

Willkommen im neuen Kreativjahr!

Zeit für eine neue Runde der Stoffspielereien, dem kreativen monatlichen Austausch zu ganz verschiedenen textilen Themen. Ein Freiraum um Neues zu erfinden und Altes nach zu vertiefen, mit Stoffen, Papier und anderen Materialien zu spielen.

Ein Teil meiner Bücherei: Jeansstoff bedruckt mit Langsstichbindung, offener Rücken mit koptischer Heftung , offene Bindung über einem Band und zuunterst ein Patchworkeinband als Skizzenbuch mit Langstich gebunden.

Im Januar ruft Christiane von Schnitt für Schnitt nach unseren Beiträgen zum Thema "Stoffbücher". 
Das ist für mich einerseits ein "Heimspiel", da ich schon seit einigen Jahren dem Buchbinden fröne und auch schon ab und zu hier (Bindetechnik) und hier (Buchhüllen) meine Ergebnisse gezeigt habe. 


Ganz besonders viele Nadelbriefe sind in 2019 bei der Challenge von Frau Nahtlust enstanden, die es leider aufgrund der einsetzenden Covidwelle in 2020 nicht auf der geplanten Ausstellung auf der Nadelwelt in Karlsruhe geschafft haben.

Andererseits musste ich überlegen, was ich Neues ausprobieren könnte, das mein Repertoire erweitern würde. Bindungen sind keine Herausforderung, da bot es sich eher an, mit Oberflächen zu spielen und eine Art Junk Journal aus der Restekiste (im Sinne der Nachhaltigkeit) zu gestalten. Zudem gab mir Utes Nadelbuch den Anstoß, endlich einmal das wasserlösliche Stickvlies auszupacken, das schon Jahre in meiner Zubehörecke schlummerte.
Nadelbuch von 1-2-3 Nadelei

Bei der Auswahl meiner "Stoffe" für die Buchhülle wollte ich diesmal Filzstückreste statt gewebter Stoffe einsetzen und ließ mich erst einmal von diesen Formen inspirieren.


Bei meinen ersten Versuchen habe ich die Fitzelchen zwischen zwei Lagen Stickvlies gesteckt und sie mit geraden Nähten mit der Maschine fixiert. Es hat sich herausgestellt, dass es ausreicht, die Stücke nur auf eine Unterlage zu stecken. So blieben die freien Zwischenräume erhalten und das Auswaschen war einfacher.


Irgendwie war mir nach etwas "Grün" und ich habe an meinem grünen Fetzenstück weiter gearbeitet. Bei meiner Suche nach Inspirationen bin ich auf die Bücher von Victoria Gertenbach gestoßen und mir gefiel die Idee, ein Stickmusterbuch zu machen. 
Also habe ich kurzerhand das vorgesteppte Filzstück auf ein Stück grünen Stickstoff mit angefangenem Hohlsaum aus meinem Fundus aufgenäht (warum hat man damals grünen Stoff genommen?) 


Im nächsten Schritt kamen Verzierungen mit Handstickerei dazu und das Stückstück für den Einband war vorbereitet.


Von da an ging es ganz traditionell mit Kleben und Nähen weiter. Aus Papp Snap habe ich die Buchdeckel zugeschnitten, der Buchrücken (schwarz)  bekam eine Verstärkung aus stärkeren Bügelvlies. An einer Seite ließ ich den Stoff überstehen, um später eine Verschlusslasche zu haben.


Die Kanten der Stoffe habe ich versäubert und fachgerecht eingeschlagen mit Buchbinderleim angeklebt sowie die Innenseiten mit einem Stück Schablonendruckrest kaschiert. Die vorgesehenen drei Lagen "Textseiten" oder Buchblock wollte ich mit einer Langstichbindung einnähen, daher die Markierungen auf dem Buchrücken. ich habe sie aber vorläufig doch nur mit einer einfachen 3-loch Heftbindung genäht, weil ich es für das spätere Besticken dann im kleinen Packen und einzeln besser bearbeiten kann.


Die Seiten selbst sind aus Stoffen, die ich mit verschiedenen Techniken bedruckt und beschriftet hatte. Manche Seiten sind mit einem dünnen Vlies hinterlegt, manche einfach nur gedoppelt oder einfach gelassen. So bekommen auch diese "Waisenstücke" nun ein neues Leben in einem neuen Stickbuch.

Hier eine Auswahl:
Gelmedium Transfer, Handschrift, Stempel, Siebdruck

Lavendelöl Transfer, Monoprint auf Glasplatte, Stempel


Inkjet print auf Stoff, Stempel

Monoprint coloriert mit Inktense, Frottage Wachspastel, Stempel

Am Ende habe ich nun ein Stickmusterbuch im Postkartenformat, an dem ich in den nächsten Monaten viele neue Elemente, Garne und Ideen ausprobieren und üben kann.



Vielen Dank, Christiane, für die Anregung zu diesem Kleinod und auch für das Sammeln der Beiträge der anderen Stoffbücher heute. Ihr findet sie hier
Ich werde nun genüsslich in deiner Bücherei stöbern gehen. Kommt doch mit!

Die Stoffspielerei-Termine 2023:

(Die alten Beiträge der vergangenen Jahre findet man übrigens unter https://stoffspielereien.net/)

Die Stoffspielereien

Bist du auch eine Stoffspielerin?

Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.

Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein – ganz persönlich und individuell.

Machst du nächstes Mal mit?







Sonntag, 27. September 2020

Stoffspielereien - Texturen aus der Natur

Vorwort: Völlig verwaist liegt mein Blog nun schon seit Monaten still. Das hat mit Corona zu tun und damit, dass das Arbeitszimmer, in dem sich mein Software-Equipment befindet, nun konstant vom Homeoffice des Göttergatten belegt ist. Dass ich derweil nicht ganz untätig war, sieht man nur auf meinem Instagram-Account (und am Ende). Ich vermisse die längeren und intensiveren Blogbeiträge und hoffe, dass sie sich doch bald wieder einfinden können.

Heute ist aber nun, nach der langen Sommerpause, endlich wieder Stoffspielereien-Sonntag und da möchte ich mich einreihen. 
Mein Beitrag passt eher in die Experimentierliste als in die Liste der vollendeten Werke, denn auch wenn das Thema "Texturen aus der Natur" von "Schnitt für Schnitt" schon seit Langem bekannt ist, habe ich (wieder) spät angefangen zu spielen.  
Oder vielleicht auch nicht, denn letztes Jahr war ja das große Nadelbriefjahr bei Frau Nahtlust und es gab einige Themen, die mit Naturstrukturen zu tun hatten. In Woche 25 war z.B. "Rinde" das Thema und es entstand ein Platanennadelbrief. (Die Enstehungsgeschichte findet ihr hier.)


Auch bei den Themen "Dickicht" und "Alabama Stitch" habe ich mich mit Strukturen und Texturen aus der Natur beschäftigt und versucht, sie umzusetzen.
 
Im April hatte ich mir eine 30-Tage-Challenge gegeben und auf Instagram versucht, jeden Tag ein neues Muster zu entwerfen. Dabei kam ich auch zum Schablonieren und daran habe ich jetzt für die Stoffspielerei angeknüpft. 
 
Naturtexturen zu finden ist nicht schwer, sie tatsächlich auf Stoff zu bringen schon. Meist endet man darin, die dreidimensionale Struktur flach in Linien und Flächen gliedern zu können, aber eine "Textur" ist doch tatsächlich ein Relief, erhaben, eine Schichtung aus hellen und dunklen Flächen, Licht und Schatten. Das in Stoff zu erreichen, bedarf der manuellen Manipulation oder dem Anfügen von Schattenflächen.
 
Ein Foto aus dem Netz hat mich zu einer Versuchsreihe dazu, zunächst auf Papier, angeregt.
 
Ich habe Schablonen geschnitten, die sowohl den Negativraum (schwarz auf weiß) im Rahmen wie auch den Positivraum (weiß auf grün) mit freien Enden drucken sollten.
 
Schließlich habe ich auch die Zweigstruktur ausgeschnitten und auf einen Probestreifen Stoff gedruckt. Es ergibt sich ein Muster, das ich dann aber im zweiten Schritt mit Quiltstichen vertiefen, räumlich prägen, zur Textur verdichten möchte.

Ansatzweise wie die Steinchen auf meinem Musterstück für verschiedene Quiltstiche, das ich vor einiger Zeit einmal angefangen habe.

(Hab' ich schon erwähnt, dass ich spät dran bin? Ich habe mich also entschieden, heute meine Vorversuche zu zeigen statt viel zu spät meine Ergebnisse zu zeigen.)
 
Mich hatte nämlich noch ein anderes Foto von Lucie Duclos nicht losgelassen und ich habe mich dieser Succulente auf zwei verschiedenen Wegen genähert.
Die spiralförmig angeordneten Blätter, und natürlich die kräftigen Farben, obwohl die für die Textur keine Rolle spielen sollten, haben mich fasziniert. Im Skizzenbuch habe ich es mit Aquarellfarben und grafisch angeordenten Strichen versucht und das Ganze dann mit Textilmalstiften auch auf Stoff ausprobiert.
 
Als zweite Variante der Umsetzung ist wieder eine kleine Schablone entstanden, die mir erlaubt, die Blattformationen so anzuordnen, dass sie dem natürlichen, aneinandergeschmiegten Formen mehr entsprechen, deren Textur besser aufnehmen.

Und natürlich kann ich damit auch auf Stoff drucken. Ein Musterstück ist entstanden, das nun auf die Weiterverarbeitung wartet. Ein Anfang nur, aber ein ausbaufähiger. Die roten Spitzen wollen noch angefügt werden und die schatten vertieft. Mal sehen, was die Nähmaschine im Freien Quilten hergibt. ich könnte mir vorstellen, dass ihr das Probestück im nächsten Monat als ein "Textiles Behältnis" wiederseht.
 

 
Ich bin froh, dass ich mich aufgemacht habe, Texturen aus der Natur näher zu betrachten und danke Christiane für den Anstoß und das Sammeln der Beiträge heute.

Es finden sich immer wunderbare Anregungen in den monatlichen Stoffspielereien, die ich nicht missen möchte. 
Deshalb hier auch ein Nachtrag und eine Weiterführung von zwei 'alten' Themen. Der Sternequilt, den ich im November 2019 noch als Blöcke vorgestellt hatte, ist inzwischen fertig (handgequiltet). Und auch die Jeans hat nun ein neues Loch, das ich mit Visible mending' (April 2020) fortführen kann. Ob sie dann noch 'ausgehfähig' sein wird, muss ich sehen.
 
 



Die Stoffspielereien

Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.

Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein – ganz persönlich und individuell.

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Die nächsten Termine:
25.10.2020: „Textile Behältnisse“ bei Feuerwerk by kaze
29.11.2020:  Skandinavien bei Nähzimmerplaudereien


Samstag, 2. November 2019

Nähen gegen den Novemberblues - Nadelbrief No. 44

Eigentlich war Anfang dieser Woche noch schönes Wetter, aber gestern hat der November mit super grauem Nieselwetter seinem Ruf alle Ehre gemacht. Umso schöner, wenn man mit einer Handarbeit zuhause bleiben und sich den goldenen Oktober verlängern kann.
In meinem Fall mit einem Nadelbrief à la Alabama Chanin, der  diese Woche auf der Themenliste stand.

Ich bin dieser, von Natalie Chanin erfundenen, Nähmethode vor etwa 5 Jahren zum ersten Mal begegnet und habe mir ein Buch dazu gekauft. Es ist eigentlich eine Mischung aus drucken und Reverse Applikation auf 2 Lagen Jerseystoff, der auch noch bestickt werden kann, um dann zu einem (meist) Kleidungsstück verarbeitet zu werden.
An einem Probestück habe ich das damals probiert und dachte, ich könnte es vielleicht auch für den Nadelbrief einsetzen. Aber das Blattmotiv ist zu groß für mein Nadelbriefformat und so habe ich ein neues Motiv genäht, warum nicht. Mehr Gelegenheit, diese Technik zu üben.

Ich bin beim Blattmotiv geblieben, und sicher spielte die Jahreszeit eine Rolle bei der Auswahl der Farben. Als Stoffe habe ich tatsächlich ausgediente T-Shirts benutzt, in Grau und Rostrot.
Der erste Schritt ist das Drucken eines Motivs mittels Schablonen (bei mir Freezerpaper)  auf den Oberstoff. Nach dem Trocknen heftet man das bedruckte Teil vollflächig auf einen Unterstoff, bei mir der rostrote (den man hier nicht sehen kann).

Dann umstickt man den Schablonendruck und näht damit die beiden Lagen zusammen.

Das ist notwendig, weil man in Schritt 3 das Mittelteil des Blätterdruckes ausschneidet und so den darunterliegenden Stoff freilegt. Ich mochte die gelblichen Schattierungen meines Druckes und habe einen Rand davon stehen lassen und auch nicht alle Blätter ausgeschnitten. 
Als Stengel habe ich mich einer weiteren Applikationsvariante bedient: dem Couching. Dazu habe ich einen schmalen Jerseystreifen in sich zu einer Art Kordel gedreht und mit Stickgarn festgenäht.

Und zu guter Letzt ergänzen ein paar Perlen die Außenseite des herbstlichen Nadelbriefs. Mein Plan war, die Kanten offen zu lassen und so habe ich die Ränder nur mit zwei Reihen Stichen umlaufend zusammengenäht.

Innen kann man die Rückseite der Stickerei sehen, an der ich dekorativ auch Blattformen ausgeschnitten habe. Die gelben Blättchen von außen durften nun auf der Innenseite mittels einer normalen Applikation auf einer Tasche Platz nehmen. Damit die offenen Innenkanten geschützt sind, habe ich eine Schicht Organza zwischen Rückseite und Tasche gelegt.

Nach Begradigung der Außenkanten fehlte nur noch ein Filzfleck für die Nadeln, um den Nadelbrief funktionstüchtig zu machen.


Ach ja, und ein Verschluss sollte auch sein. Jerseykordel und Knopf, what else?


Wer hätte das gedacht, ein Nadelbrief gegen den Novemberblues. Warm und kuschelig. Bestimmt auch im Dezember und die nächsten Jahre, ohne Nadelbriefaktion.

Die Liste bei Frau Nahtlust wächst nun doch wieder schneller und vielleicht ist die Ankündigung der Ausstellung im Mai 2020 bei der Nadelwelt in Karlsruhe Anlass für einige, doch noch ein paar Themen zu bearbeiten? Das wäre doch toll.


Ein schönes Wochenende und bis nächste Woche. 
Bin schon im Packpapierfieber.

 

Montag, 30. September 2019

Zurück zu den 30ern - Nadelbriefe 30, 31 und 34

Meine große Nachholarbeit für das Nadelbriefjahr ist immer noch nicht abgeschlossen. Ganz allmählich füllen sich aber die verbliebenen Lücken und bevor ich wieder meine aktuellen Briefe zeige, reiche ich heute gleich 3 Nadelbriefe nach. Also Achtung: Bilderflut!

 No. 30 Dickicht

Als die 'Dickicht-Woche' anstand, wurden bei uns gerade die Felder gemäht und das herumliegende Stroh nahm ich als Bild mit in die Umsetzung.
Mir fiel ein altes Teststück ein, an dem ich Monoprint ausprobiert hatte. Man trägt ein Farbschicht auf eine Platte auf, legt ein Stück Stoff darauf und zeichnet auf der Rückseite Muster, die sich dann auf die Vorderseite durchdrücken und übertragen.


In Kombination mit 'meinem Stroh', verstürzte Stoffbänder aus verschiedenen Applikationsprojekten, habe ich daraus mein ganz eigenes Nähdickicht verwoben.


Ein paar Knöpfe durften sich außen auch noch tummeln, kleine Nähkäfer quasi.

Für innen ergab sich ein ganz anderes Dickicht, nämlich die Schnittlinien eines Schnittbogens. Ein bisschen Durchblick verschafft die Tasche, Nadeln können es sich links und rechts auf dem Filz bequem machen.

Uff, damit war ich durch, durch den Dickicht-Nadelbrief.


No. 31: Rätsel

Rätsel fallen bei mir immer unter die Kategorie "Spiele", weil man sie spielerisch am besten löst. Worträtsel gefallen mir besonders gut, aber auch Zahlen dürfen es sein. So wundert es nicht, dass sich auf dem Nadelbrief beides vereint.
Was Zahlen angeht, sind ja Sudokus lange beliebt gewesen, und weil mir der Bildtransfer immer noch ein Rätsel ist, jedenfalls teilweise, habe ich mir selbst eines nach einer Vorlage auf Stoff gezeichnet und gestempelt.
 
Aus der Buchstabenecke kommen Kreuzworträtsel und Scrabble dazu. Der Kreuzwortdruck ist tatsächlich ein Gel medium Transfer, der mal geklappt hat, aber spiegelverkehrt. Das Scrabblebord ist eine laminierte Kopie und die Buchstaben der Ausdruck eines Fotos auf Stoff.
Gemixt und collagiert entstand daraus meine Nadelbrief-Außenseite.

Nicht zu vergessen die berühmten ??? - Die Drei Fragezeichen.

Fragezeichen gab mir auch die Schrift auf einem Stoff auf, den ich mal gekauft hatte, in der Annahme, es sei vielleicht arabisch oder indisch? Ich habe es nicht herausgefunden, nun ist er aber innen in meinem Nadelbrief verewigt.

 Wie immer: ein Täschchen und ein Filz für die zweckgebundene Verwendung.

Der Bildtransfer bleibt mir immer noch ein Rätsel, aber das Nadelbriefgeheimnis habe ich gelöst bekommen. 


Den Nadelbrief No. 32: Meer hatte ich schon gezeigt und No.33: Qualle ist noch in Arbeit, weshalb nun, endlich, die No. 34: das Streuobst seinen Auftritt hat.

Ich habe recherchiert, wie so oft, was man eigentlich unter Streuobst versteht und bin auf der NABU-Seite auf eine Liste bevorzugter Streuobstsorten gestoßen. Da gibt es Empfehlungen für Kirschen, Birnen, Äpfeln und Zwetschgen. Und alle haben ganz klangvolle Namen, die ich mir unbedingt merken wollte.

Warum nicht gleich auf die Außenseite meines Nadelbriefes schreiben? Da gibt es nun die Kirschsorten in rot, die Birnen in gelb und die Apfelsorten in grün zum Nachlesen.
Und weil die Streuobstbäume ja so heißen, weil sie auf der Wiese verstreut sind, habe ich auch meine Obstfilze auf einen Wiesenstoff gestreut.


Ein Obstnetztäschchen mit Reißverschluss für Garn und Kerne versteckt sich hinter/ unter den Früchten.

Ein fruchtig-frisches Erlebnis, dieser Nadelbrief und bestens geeignet, wenn man einmal beim Kirschenpflücken einen Knopf verliert und wieder annähen muss.

Wer bis hierher durchgehalten hat, hat eine Belohnung verdient. Ich danke vorerst allen, die immer wieder reinschauen, in mein Nadelbriefkabinett. Es fehlen noch 4 der vergangenen Wochen und nun nur noch das letzte Viertel. Ein Ende ist also abzusehen.

Bei Frau Nahtlust schaue ich immer gerne auch die anderen Interpretationen an, auch wenn die aktiven Beiträge sich ein wenig ausgedünnt haben. Da kommt bestimmt noch der dicke Endspurt.