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Mittwoch, 9. August 2017

Schilderstreich und Sonnenmuster

... und wenn sie nicht gestorben ist, so stiftelt sie noch heute.
Nein, nicht wirklich. Ich hatte ja eine deadline. Und die Sonne war so einladend, und unterwegs war ich auch. Davon erzähle ich auch gerne, später. Aber erst der Reihe nach. Schließlich hat das 'bayerische Intermezzo' noch ein gutes Ende genommen. Fast wie im Märchen.
Meine 5 Reihen Stiftel habe ich gemacht - und dann noch zwei Mal wieder neu genäht, weil die Abstände immer noch zu weit waren. Learning by doing. 
Für den Saum fand sich eine Spitze und für die Schürze noch passender Taft im Fundus, Knöpfe sowieso. Danke, liebe fränkische Oma.
Die Bluse sollte auch cremefarbig sein. Wie gut, dass immer wieder mal Oberhemden ausgemustert werden ... eines sogar in der passenden Farbe. 

Ein Schnitt fand sich schnell und dann sah mein 2-teiliges 'Dirndl' so aus. 
Ein dunkelblaues Mieder muss man sich noch dazu denken, und natürlich ein fesches Madl mit schmückendem Zopf drin. Kommt vielleicht noch.
Und was trug 'da Bua'? Standesgemäß: Lederhosen, mit noch schnell gestrickten Wadenwärmern. Für Strümpfe hätte die Zeit nicht mehr gereicht.

Ich hatte nämlich noch einen anderen 'Auftrag'. Zur Feier des Tages wollte ich den Geburtstagskindern ein Mottoschild malen. Habe ich zwar noch nie gemacht, aber das ist ja kein Hinderungsgrund! Lettering und Graffiti ist gerade sowieso mein Sommerthema. Das Motto hieß:

Von der Skizze auf den Malkarton übertragen und mit Acrylfarbe zum Leben erweckt.
Neuseeländisch-deutsche Freundschaft zum an die Wand hängen.


Das Ganze natürlich zwei Mal. Hat aber geklappt.

Dann konnte ich mich wieder der Sonne widmen. 
Schablonen und Stempel für das Sommerprojekt. Auch wenn ich dieses Mal bei der Post-Kunst Pause machen, bin ich doch neugierig geworden, wie das mit dem Sonnendruck funktioniert. Unser lokaler Bastelladen hatte auch zufällig gerade Seidenmalfarben im Ausverkauf. Wer kann da schon widerstehen.

Sonnendruck-Tester
Stempel-Entwicklung (im Uhrzeigersinn)

Mehr Muster dann demnächst. 
Ich wollte ja noch von meinem Besuch beim quasi deutschen Sonnenkönig berichten.

Freitag, 20. Januar 2017

Freitags fish an' chips

Darf es heute noch ein bisschen fischiger Straßenbelag sein?


Seezungen und Muscheln auf Kiesbett, gefunden in Whitstable, nördlich von Canterbury.
Geschickt zu Andiva in die Freitag-Fischsammlung und zu Michaelas Straßensammlung.

Und sonst? War meine Woche (mal wieder) ziemlich blaugefärbt. 
Am Montag wurde meine neue Strickjacke fertig (einen alten Pulli aufgeribbelt und die Wolle neu gefärbt),

und am Mittwoch ging es in die nächste Runde meines (schier-endlos-nicht-fertig-werden-wollenden) Quilts. Nur um festzustellen, dass ich tatsächlich doch wieder neuen Stoff bedrucken muss. Wie gut, dass ich darin inzwischen Übung habe.

Am Donnerstag dann wieder ein Kinderspaziergang unter strahlend blauem Himmel und heute, am Freitag, habe ich das vorerst letzte Etikett an die Mütze Nr. 24  genäht. 
Nun ist das zweite Kilo Wolle auch aufgebraucht und ich kann mich bunteren Dingen zuwenden.

In der Pipeline für's Wochendende: 
eine Stricktunika in fröhlichen Frühlingsfarben anfangen


und einen Zeitsprung zurück machen: die Adventpostkarten zum Buch binden.


Hier sind nun alle zusammen auf einem Bild, in der richtigen Reihenfolge, allerdings nach links gekippt. Es startet links unten  mit Nr. 1 (schwarz-weiß) und endet rechts oben mit Merry Christmas (in dunkelblau auf hellblau). 
Wenn alles klappt, soll das Buch am Ende auch wieder als Gesamtfläche aufklappbar sein.
Schau mer mal.

Einen kreativen Freitag euch allen.

 

Freitag, 13. Januar 2017

12 von 12 - endlich!

Schon das ganze letzte Jahr tanzte ich um Caros Rubrik "12 von 12" auf ihrem Blog 'Draußen nur Kännchen' herum, ohne auch wirklich zum Erfolg zu kommen. 
Entweder hatte ich (trotz Vorbereitung) nichts zum Füllen, 

das Fotografieren vergessen oder gar den ganzen Tag mit was anderem verbracht und erst am 13. gemerkt, dass ich DIESMAL doch versuchen wollte, meinen Tag in 12 Bildern festzuhalten.

Völlig unerwartet habe ich gestern an alles fast alles gedacht (positives Denken?), naja, bis auf das Posten am Abend. Es muss ja Raum für Verbesserungen bleiben!

Heute also meine 12 von 12 Bildergeschichte am 13. Januar.

Obligatorisch: Start mit Frühstück, Tee mit Milch und frischem Müsli.

Noch bevor ich mich an die 'ernsthafte' Arbeit mache, findet sich oft noch etwas auf dem Sofa, das man in 10 Minütchen bearbeiten kann. Diesmal die fertigen Teile der neuen Strickjacke, an denen nur 'noch schnell' die Fäden vernäht werden können. Dann ging es hoch in den 2. Stock.

Ein toller Sonnenaufgang blieb mir verwehrt, aber ein heller Blick aus dem Fenster macht beim ersten Muskeltraining des Jahres auch entspannte Laune.


Duschen und danach die Flüssigkeit auffüllen, mit ein paar Vitaminen und nebenbei schon mal den Einkaufszettel schreiben. Vor dem Supermarkt steht ein schöner Briefkasten, in den ich gleich die Karten einwerfen wollte, die ich endlich geschafft habe zu schreiben.

Die Antworten auf liebe Weihnachtspost sind hoffentlich auch noch im Januar willkommen.

Auf dem Weg zum Einkaufen meine Christrose bewundert, wie sie sich gegen den Schneefall am Dienstag weggeduckt hat. Mit dem Tauwetter reckt sie sich schon wieder stolz aus dem Boden.

Abendessen vorbereitet, weil ich mich dann auch gleich zum Wellcome-Dienst aufmachen muss und mich gerne von einer Suppe empfangen lassen wollte bei der Rückkehr.

Im Bus mal wieder die Zeit genutzt und die nächste Mütze (No.21) angeschlagen. Bei 40 Minuten Fahrzeit lohnt es sich, die Nadeln heraus zu holen.

Donnerstag ist bei mir 'Wellcome-Tag', an dem ich ehrenamtlich bei einer Familie ein kleines Kind betreue. Meist führt mich das hinaus an die frische Luft (noch mehr Vitamin D tanken!). Zum Glück hat sich der angesagte Sturm verzögert und ich konnte trockenen Fußes Straßen und Wege erforschen, und wegen des Altschnees eine neue 'Schleife' an der Hochsschule erkunden.
 

Zurück mit dem Bus, weitere 30 Minuten für die Mütze, die am Abend gemütlich auf dem Sofa auch noch fast fertig wurde.

Und die Kartoffelsuppe war auch lecker.

Ein runder Tag für mich und immerhin mein Start für 12 von 12.
Danke für's Mitkommen!
 

Donnerstag, 3. November 2016

Blauer November

Nachtrag 1 zum Märchenmonat

Nicht jeder 'Froschwurf' führt garantiert zum Märchenprinzen. Davor muss ich nun doch noch warnen. 
Ganz aktuell fand ich heute im 'Zeitmagazin' unter der Rubrik 'Die großen Fragen der Liebe' den bedenkenswerten Hinweis von Wolfgang Schmidbauer, einem bekannten Therapeuten, dass der Frosch sich möglicherweise garnicht verwandelt, " sondern als beschädigter Frosch zu Boden fällt". Das würde ich nicht riskieren wollen.

Nachtrag 2
Die Igelfrau-Suche hat ein märchenhaftes Happy-End genommen. Wie man sieht, sind die beiden ganz verliebt. Die Sache mit dem Hasenlauf werden sie aber wohl erst nach einem Hochzeits-Winterschlaf im Frühjahr angehen.


Auch sonst hatte mein Wochenende märchenhafte Begegnungen und Eindrücke, eingefangen bei einer Stippvisite in Würzburg. Ein kühler Sonntagmorgen und strahlend blauer Himmel, ein Spaziergang durch den Ort meiner späten Schultage.

das Falkenhaus


die Marienkapelle am Markt
die alte Mainbrücke und die Festung Marienburg

der Alte Kranen am Mainufer
Auf der Fahrt habe ich die Zeit genutzt, an den Prototypen für mein blaues 'Megaprojekt' zu tüfteln: Vereins-Mützen für die Darmstädter Rugbymannschaft. 3 verschiedene Varianten habe ich ausprobiert, (bosnisch) gehäkelt und gestrickt, eine davon wird nun in die 'Produktion' gehen.

Es wird eine Weile dauern, bis alle 30 Ohren eingestrickt sind, besteht eine Mannschaft doch bekanntlich aus 15 Spielern, und Freunde und Fans gibt es auch noch ...


Dabei schaut ja auch schon die Adventsmaus um die Ecke, mit der ich am ersten Dezemberwochenende auf dem Markt in Hochheim wieder einen Stand aufmachen möchte. 
Keine Zeit also, auch nur an den November-Blues zu denken.



Und wenn es wieder mal eine Blogpause gibt, dann nur, weil meine Hände mit anderen Dingen beschäftigt sind.

Freitag, 5. Februar 2016

Fisch (gratmuster) am Freitag

ein bisschen Rest-Typo vom Januar






Versprochen ist versprochen ... auch wenn es manchmal etwas länger dauert. 
Heute ein Rückblick auf meine Strickaktivitäten, die meine Lieben eigentlich gegen Winterkälte, Eis und Schnee schützen sollten. 
Diesen Winter aber wohl nicht mehr (toi toi toi!).
  
Ein Wunschprojekt hat mich (gefühlt) das ganze letzte Jahr begleitet und wurde endlich, nach ungefähr 10-maligem Aufribbeln, fertig. Angefangen hat es mit diesem Bild (Quelle: Internet) und der Frage: Kannst du sowas machen?

Klar, kann ich! Gibt es eine Anleitung? Nein, nur ein Bild.
Prima! Dem Ingenör ist ja bekanntlich nix zu schwör!