Anfang des Jahres habe ich beschlossen, einen 'Some lines a day' Kalender anzufangen. Es ist ein Mehrjahreskalender, in dem man für ein Jahr jeden Tag ein paar Zeilen festhält. Und dann im nächsten Jahr wieder, direkt daneben. Genauso im darauffolgenden Jahr. So kann man sehen, was im Jahr davor am selben Tag so los war.
Man kann diese Kalender kaufen, meist für 5 Jahre, ich wollte aber ein Büchlein aus meinem Bestand "abarbeiten". Meine Wahl fiel auf dieses textile Testexemplar, koptisch gebunden vor ein paar Jahren mit alten Schulheftseiten als Inhalt (etwas ähnliches habe schon mal hier gezeigt). Papierliebe hat viele Gesichter.
Da das Buch DIN A6 Format hat, blieb mir Platz für 3 Jahre, mit 4 Tageseinträgen pro Seite. So habe ich mir ausgerechnet. Nur die Datumsangaben musste ich nun nach eigenem Gusto einfügen.
Im Januar habe ich jedes Datum einzeln 'entworfen' und verziert. Das sollte aber nicht das ganze Jahr so gehen. Also habe ich mir im Zahlenmonat Februar ein paar Stempelchen aus Gummiresten geschnitzt.
Das ging schon besser und schneller mit den Einträgen. Zumindest für den Februar.
Was sollte es für März sein? Neue Stempel? Wie kommt man zu schönen Zahlen?
Alte Kalender hatte ich schon daraufhin durchforstet, ob man das Datum ausschneiden und einkleben könnte. Ohne zufriedenstellendes Ergebnis.
Da fiel mir ein, dass man früher, vor der endgültigen Computerisierung, Zahlen und Buchstaben mit Letraset-Reibebuchstaben auf Pläne und Plakatvorlagen aufgebracht. Davon hatte ich noch einige in meiner Schublade.
Beste Gelegenheit, sie endlich aufzubrauchen!!
Für 31x März würden die Buchstaben vielleicht nicht reichen, aber wenn kein "M" mehr zum Rubbeln da ist, dann machen wir eben aus zwei umgedrehten "U" ein "M". Und ein "V" wird schnell zum "A". Das "r" war mal ein "J". Kaum wiederzuerkennen.
Zahlen habe ich zum Glück genug. Und meine Zahlenspielerei schicke ich beschwingt und kurz vor Monats-Torschluss noch zu Susanne in die Sammlung der Papierliebe am Montag.
Schönen Rosenmontag auch.
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Montag, 27. Februar 2017
Montag, 4. Juli 2016
Start-Punkt
Seit ein paar Tagen bin ich auf der Suche nach 'dem springenden Punkt'. Petra Paffenholz hat mich auf diese Reise geschickt, mit ihrem 'Buchbinden light' Projekt. Als sie im Juni diese Anregung, eher eine Herausforderung, auf ihren Blog gestellt hat, habe ich mich glatt beim Fanclub angemeldet. Liegen doch schon lange unfertige Buchprojekte auf Halde und ein durchgehendes Projekt bietet eine gute Gelegenheit, sich mit einem konkreten Ziel vor Augen der Umsetzung zu widmen.
Am Freitag ging es los mit dem ersten Thema 'Punkte', gesucht wird ein Einband. Petra stellt auf ihrem Blog eine faszinierende japanische Künstlerin vor, die von Punkten quasi eingeschlossen ist. Ganz so weit gingen meine Vorskizzen und Annäherungen nicht, aber das Japanisch und andere fremde Sprachen wurden zum spontanen Start-Punkt für meine Einbandidee.
Ich wollte gerne ein Skizzen- und Ideenbuch für diese Projektreihe machen, das erweiterbar ist, weshalb ich mich entschied, kein festes Heft zu benutzen, sondern selbst Einbanddeckel herzustellen, die mit Buchringen zusammengehalten werden. Als Grundlage für mein Punktmuster dienen Seiten aus einem Prospekt (vom schwedischen Möbelladen). Das Papier fühlte sich fest genug an, um eine Grundierung aus verdünnter Acrylfarbe zu vertragen.
Ein bunter Mix aus Sprach-Punkten war mein Ziel. In meinem Fundus fand ich dafür eine Auswahl an Prospekten und Magazinen, aus denen ich Punkte in zwei verschiedenen Größen ausgestanzt habe. Manche Sprachen kann man ja lesen, weil sie mit lateinischen Buchstaben festgehalten werden, andere erscheinen uns mehr als aneinandergereihte Symbole wie Japanisch und Russisch. Da muss man aufpassen, dass man oben und unten nicht verwechselt.
Das Punkt-Muster in zwei Varianten, mal geradlinig, mal versetzt, ließ sich prima mit Acryl Medium auf meinem vorbereiteten Umschlagpapier festkleben.
Mit Buchbinderleim kam der Umschlag auf zugeschnittene Pappen (die Rückseiten von Schreibblöcken ) und schließlich zum Trocknen und Pressen über Nacht in dicke Kataloge.
Dann nur noch Ösen einschlagen, verschiedene Papiere zum Skizzieren und Malen aussuchen und die Ringe einfädeln.
Die versetzte Variante gefiel mir besser, weshalb dies nun mein vorderer Deckel ist.
Nun bin ich bereit und gewappnet für all die Ideen, die da noch kommen wollen.
Meinen Punkt-Start schicke ich nun zu Petra und, weil ganz viel Papier und auch ein bisschen blau dabei ist, noch zu Frau Nahtlust in die Papierliebe am Montag. Dort geht es im Juli und August um alles Blaue.
Blau machen am Montag also ausdrücklich erwünscht!
Am Freitag ging es los mit dem ersten Thema 'Punkte', gesucht wird ein Einband. Petra stellt auf ihrem Blog eine faszinierende japanische Künstlerin vor, die von Punkten quasi eingeschlossen ist. Ganz so weit gingen meine Vorskizzen und Annäherungen nicht, aber das Japanisch und andere fremde Sprachen wurden zum spontanen Start-Punkt für meine Einbandidee.
Ich wollte gerne ein Skizzen- und Ideenbuch für diese Projektreihe machen, das erweiterbar ist, weshalb ich mich entschied, kein festes Heft zu benutzen, sondern selbst Einbanddeckel herzustellen, die mit Buchringen zusammengehalten werden. Als Grundlage für mein Punktmuster dienen Seiten aus einem Prospekt (vom schwedischen Möbelladen). Das Papier fühlte sich fest genug an, um eine Grundierung aus verdünnter Acrylfarbe zu vertragen.
Ein bunter Mix aus Sprach-Punkten war mein Ziel. In meinem Fundus fand ich dafür eine Auswahl an Prospekten und Magazinen, aus denen ich Punkte in zwei verschiedenen Größen ausgestanzt habe. Manche Sprachen kann man ja lesen, weil sie mit lateinischen Buchstaben festgehalten werden, andere erscheinen uns mehr als aneinandergereihte Symbole wie Japanisch und Russisch. Da muss man aufpassen, dass man oben und unten nicht verwechselt.
Mit Buchbinderleim kam der Umschlag auf zugeschnittene Pappen (die Rückseiten von Schreibblöcken ) und schließlich zum Trocknen und Pressen über Nacht in dicke Kataloge.
Dann nur noch Ösen einschlagen, verschiedene Papiere zum Skizzieren und Malen aussuchen und die Ringe einfädeln.
Die versetzte Variante gefiel mir besser, weshalb dies nun mein vorderer Deckel ist.
Nun bin ich bereit und gewappnet für all die Ideen, die da noch kommen wollen.
Meinen Punkt-Start schicke ich nun zu Petra und, weil ganz viel Papier und auch ein bisschen blau dabei ist, noch zu Frau Nahtlust in die Papierliebe am Montag. Dort geht es im Juli und August um alles Blaue.
Blau machen am Montag also ausdrücklich erwünscht!
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Freitag, 1. Juli 2016
Fisch oder Schiff am Freitag?
Manche meinen, es sei bisher ein Sommer zum Davonlaufen, aber eigentlich mehr zum Davonschwimmen, bei der diesjährigen Niederschlagsmenge.
Da hätte ich das passende Transportmittel im Angebot, garantiert mit Kuscheleffekt für schlechtes Wetter!
Die Decke aus Schiffchen und Fischchenstoffen ist nach einem abgewandelten Muster aus dem Buch 'Sunday Morning Quilts' entstanden. Für dieses Muster werden halbrunden 'Hügel' frei geschnitten und auf Streifen genäht. Die Kanten der Hügel bleiben dabei offen und werden nur durch die Stepplinien und später die Quiltlinien auf dem Untergrundstoff gehalten.
Statt der runden Formen habe ich aber diesmal rechteckige Formen aus Resten von Boot- und Fischstoffen (siehe unten) zu kleinen 'Booten' geschnitten und appliziert. Die Masten und Segel kamen erst nach dem (Maschinen) Quilten dazu und sind von Hand aufgenäht.
Der Stoff für die Segel wie auch der Streifenstoff für den Rand stammen von Hemden des Opas des kleinen, neuen Bootsdeckenbesitzers. Der Opa besitzt selbst ein richtiges Segelboot.
Und damit die Decke auch gut mitzunehmen ist, wenn man mal bei Oma und Opa übernachtet, ist auf der Rückseite eine Kissenhülle angebracht, in die man den Quilt falten und verstauen kann. Dann bleibt nur noch ein Kissen (oder pillow) übrig, weshalb diese Art der Decke dann auch 'Quissen' oder 'Quillow' genannt wird.
Noch mehr Familienbande hat die neue Decke auch dadurch, dass der Cousin des kleinen Anton schon vor 8 Jahren eine ähnliche Decke aus denselben Stoffen bekommen hat. Damals waren noch mehr Fische im Spiel, einer (der rote unten) sogar tatsächlich zum Abnehmen und Spielen.
Nun bin ich froh, dass wieder ein UnVOllendetes Projekt weniger in meiner Kiste ruht. Denn neue Projekt warten schon, die beide im 'P' anfangen, schaut mal hier.
Ich schicke meine Fischchen heute auch mal zu Andiva, auch wenn sie sich das Meer mit den Booten teilen müssen.
Ahoi und schönes Wochenende!
Da hätte ich das passende Transportmittel im Angebot, garantiert mit Kuscheleffekt für schlechtes Wetter!
Die Decke aus Schiffchen und Fischchenstoffen ist nach einem abgewandelten Muster aus dem Buch 'Sunday Morning Quilts' entstanden. Für dieses Muster werden halbrunden 'Hügel' frei geschnitten und auf Streifen genäht. Die Kanten der Hügel bleiben dabei offen und werden nur durch die Stepplinien und später die Quiltlinien auf dem Untergrundstoff gehalten.
Statt der runden Formen habe ich aber diesmal rechteckige Formen aus Resten von Boot- und Fischstoffen (siehe unten) zu kleinen 'Booten' geschnitten und appliziert. Die Masten und Segel kamen erst nach dem (Maschinen) Quilten dazu und sind von Hand aufgenäht.
Der Stoff für die Segel wie auch der Streifenstoff für den Rand stammen von Hemden des Opas des kleinen, neuen Bootsdeckenbesitzers. Der Opa besitzt selbst ein richtiges Segelboot.
Und damit die Decke auch gut mitzunehmen ist, wenn man mal bei Oma und Opa übernachtet, ist auf der Rückseite eine Kissenhülle angebracht, in die man den Quilt falten und verstauen kann. Dann bleibt nur noch ein Kissen (oder pillow) übrig, weshalb diese Art der Decke dann auch 'Quissen' oder 'Quillow' genannt wird.
Noch mehr Familienbande hat die neue Decke auch dadurch, dass der Cousin des kleinen Anton schon vor 8 Jahren eine ähnliche Decke aus denselben Stoffen bekommen hat. Damals waren noch mehr Fische im Spiel, einer (der rote unten) sogar tatsächlich zum Abnehmen und Spielen.
Nun bin ich froh, dass wieder ein UnVOllendetes Projekt weniger in meiner Kiste ruht. Denn neue Projekt warten schon, die beide im 'P' anfangen, schaut mal hier.
Ich schicke meine Fischchen heute auch mal zu Andiva, auch wenn sie sich das Meer mit den Booten teilen müssen.
Ahoi und schönes Wochenende!
Montag, 16. Mai 2016
Aufhübschen (Papierliebe 10)
Seit einer Weile schreibe ich meine Notizen und Einkaufslisten auf alte Briefumschläge. Davon kommen ja täglich genug ins Haus.
Zur Hälfte gefaltet, und mit dem Brieföffner durchtrennt, ergibt das ein handliches Quadrat, fast wie die fertigen Notizblöcke, die man kaufen kann (oder als Werbegeschenk bekommt).
Um den flatterhaften Zetteln ein Zuhause zu geben, sollte ein Deckel und eine Rückseite aus einem gestalteten Papier dienen, zusammengehalten mit einem Band. Alte Magazine sind dafür eine unerschöpfliche Quelle. Meine Wahl fiel auf eine alte 'Flow'. Viele tolle Graphiker gestalten die Seiten so farbenfroh, dass es schade ist, wenn sie im Regal ein Mauerblümchen-Dasein fristen.
Also: raus mit den bunten Seiten!
Auf das passende Format geschnitten, gelocht und mit einem Buchring verbunden,
hängt mein Einkaufszettelblock nun neben meiner Küchentafel und erfreut mich jeden Tag mit einer fröhlichen Botschaft, vorne wie hinten.
Und aus den übrig gebliebenen Streifen lassen sich prima Lesezeichen oder Anhänger basteln und verschenken. Eine win-win Aktion!
Mit lieben Pfingst-Montagsgrüße geht die Papierliebe auf die Reise zu Frau Nahtlust, die noch mehr Upcyclingideen sammelt.
PS. Die Graphiken sind von Helen Dardik, mehr davon zu finden auf orangeyoulucky.blogspot.de
Zur Hälfte gefaltet, und mit dem Brieföffner durchtrennt, ergibt das ein handliches Quadrat, fast wie die fertigen Notizblöcke, die man kaufen kann (oder als Werbegeschenk bekommt).
Um den flatterhaften Zetteln ein Zuhause zu geben, sollte ein Deckel und eine Rückseite aus einem gestalteten Papier dienen, zusammengehalten mit einem Band. Alte Magazine sind dafür eine unerschöpfliche Quelle. Meine Wahl fiel auf eine alte 'Flow'. Viele tolle Graphiker gestalten die Seiten so farbenfroh, dass es schade ist, wenn sie im Regal ein Mauerblümchen-Dasein fristen.
Also: raus mit den bunten Seiten!
Auf das passende Format geschnitten, gelocht und mit einem Buchring verbunden,
hängt mein Einkaufszettelblock nun neben meiner Küchentafel und erfreut mich jeden Tag mit einer fröhlichen Botschaft, vorne wie hinten.
Und aus den übrig gebliebenen Streifen lassen sich prima Lesezeichen oder Anhänger basteln und verschenken. Eine win-win Aktion!
Mit lieben Pfingst-Montagsgrüße geht die Papierliebe auf die Reise zu Frau Nahtlust, die noch mehr Upcyclingideen sammelt.
PS. Die Graphiken sind von Helen Dardik, mehr davon zu finden auf orangeyoulucky.blogspot.de
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Zwischendurch des Tages
Mittwoch, 11. Mai 2016
Wellenkaros
Ich schwimme gerne auf der Karo-Welle mit Michaela und bin doch neulich im Netz über eine interessante Drucktechnik gestolpert, die mich gleich gefangen hat: drucken mit Wellpappe.
Man trennt die oberste Schicht Pappe ab und legt so Teile der Stegkonstruktion frei. Auf diese Druckplatte rollt man die Farbe, legt Papier auf und reibt den Druck durch. Soweit die Theorie der Technik.
Am besten lernt man ja bekanntlich durch Selbst ausprobieren, also ging es ab in den Keller, um nach einem Karton zu suchen. Dort 'lagern' eine Menge Verpackungen, die man ja wieder brauchen könnte ...
Der erste Versuch mit Karomuster, versteht sich, war aus einem Getränkekarton, der stellenweise eingedrückt war. Entsprechend unregelmäßig war der Druck mit Acrylfarbe.
Ein zweites Muster mit einem neuen Karton war drucktechnisch besser. Es tauchte aber ein anderes Problem auf: die Pappschicht saugte die Farbe auf und trocknete so schnell an, dass beim Druck das Papier kleben blieb und zerriss.
Aller guten Dinge sind drei. Beim nächsten Muster (hier bin ich auf blumige Abwege geraten) habe ich das Wellpappen-Druckplatte nach dem Schnitt mit Acryl-Medium bestrichen und so die Oberfläche und die Stege versiegelt. Der Druck mit Acryl ging dann ohne Anhaftungen, aber die kleinen Flächen kamen auf dem harten Papier nicht wirklich gut durch.
Viel weicher und damit satter war der Druck auf Stoff. Und obwohl ich das Muster frei gezeichnet habe, hat sich sogar ein kleiner Rapport drucken lassen.
Wie einfach man seinen eigenen Stoff herstellen kann! Und wenn er zu Ende ist, macht man einfach einen neuen.
Jetzt fehlt nur noch ein pfiffiges Karomuster.
Ich arbeite daran.
Vorerst schicke ich die Wellenkaro-Technik zum Mustermittwoch, wo immer ganz viele Anregungen warten.
Man trennt die oberste Schicht Pappe ab und legt so Teile der Stegkonstruktion frei. Auf diese Druckplatte rollt man die Farbe, legt Papier auf und reibt den Druck durch. Soweit die Theorie der Technik.
Am besten lernt man ja bekanntlich durch Selbst ausprobieren, also ging es ab in den Keller, um nach einem Karton zu suchen. Dort 'lagern' eine Menge Verpackungen, die man ja wieder brauchen könnte ...
Der erste Versuch mit Karomuster, versteht sich, war aus einem Getränkekarton, der stellenweise eingedrückt war. Entsprechend unregelmäßig war der Druck mit Acrylfarbe.
Ein zweites Muster mit einem neuen Karton war drucktechnisch besser. Es tauchte aber ein anderes Problem auf: die Pappschicht saugte die Farbe auf und trocknete so schnell an, dass beim Druck das Papier kleben blieb und zerriss.
Aller guten Dinge sind drei. Beim nächsten Muster (hier bin ich auf blumige Abwege geraten) habe ich das Wellpappen-Druckplatte nach dem Schnitt mit Acryl-Medium bestrichen und so die Oberfläche und die Stege versiegelt. Der Druck mit Acryl ging dann ohne Anhaftungen, aber die kleinen Flächen kamen auf dem harten Papier nicht wirklich gut durch.
Viel weicher und damit satter war der Druck auf Stoff. Und obwohl ich das Muster frei gezeichnet habe, hat sich sogar ein kleiner Rapport drucken lassen.
Wie einfach man seinen eigenen Stoff herstellen kann! Und wenn er zu Ende ist, macht man einfach einen neuen.
Jetzt fehlt nur noch ein pfiffiges Karomuster.
Ich arbeite daran.
Vorerst schicke ich die Wellenkaro-Technik zum Mustermittwoch, wo immer ganz viele Anregungen warten.
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Wellpappe
Dienstag, 23. Februar 2016
Clearing - mal asiatisch
Wenn es ruhig wird auf meinem Blog, bedeutet das eigentlich immer, dass ich 'am Arbeiten' bin: Ideen und Projekte werden in die Tat umgesetzt und zum Leben erweckt. Da bleibt zwar manchmal Zeit für ein Foto, aber wenig für einen kleinen Beitrag. Das habe ich inzwischen festgestellt. Und obwohl ich mich bemühe, mein Blögchen regelmäßig zu 'füttern', muss es doch immer wieder mal hintanstehen. Vielleicht entwickelt sich bald doch eine Routine. Bis dahin freue ich mich, wenn ihr geduldig bleibt und immer mal wieder reinschaut.
So ein Aufräumprozess - mein clearing - ist ja nahezu unerschöpflich, egal ob es das Papier- oder das Stofflager betrifft. Trotzdem bin ich bei der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für eine liebe Freundin wieder ein Stück weiter gekommen.
Vor längerer Zeit habe ich aus Stoffstücken (alten Hemden) schon mal die Pojagi-Technik ausprobiert, die ich hier gefunden habe.
Pojagi ist koreanisch und beschreibt eigentlich ein Tuch, das man zum Einwickeln und Transportieren von Geschenken oder Lunchboxen oder ähnlichem verwenden kann. Solche Tücher kennt man auch aus Japan, dort nennt man sie Furoshiki.
Das Tuch kann aus nur einem Stück Stoff bestehen, kann aber auch als Patchwork aus verschiedenen Stoffen zusammengesetzt sein. Im Unterschied zu einer Patchworkdecke ist das Tuch aber nicht gefüttert und gesteppt, sondern nur einlagig.
Und hier setzt nun die Pojagi-Technik ein, nämlich die Teile so zusammen zu nähen, dass auf der Rückseite keine offenen Nahtkanten bleiben. Das kennt man von den Seitennähten der Jeans, und bei uns heißt das Kappnaht.
Auf der Rückseite sieht man eine Doppelnaht, vorne nur eine einfache Stepplinie.
Das Entspannende an dieser Nähweise ist, dass man nicht ständig nachmessen und exakt zuschneiden muss, sondern die Teile nimmt wie sie kommen und sie nach Augenmaß zusammensetzen kann. (Natürlich habe ich die Kanten vorher gerade geschnitten und immer mal wieder eine lange Kante begradigt, aber das war's auch schon mit der Rollschneiderei.)
Aus alten und neuen Stöffchen (die mich an unsere gemeinsame, langwährende Nähzeit erinnern) entstand so ein großes Tuch von 90 x 90cm, das mal man als Tasche oder vielleicht auch als Tischtuch benutzen kann.
Tolle Ideen und Anleitungen zum Taschen binden kann man in diesem Buch finden.
Vielleicht habt ihr ja auch noch so ein paar 'Schätzchen' in euren Kisten, die sich für so ein (Tisch-)Tuch eignen. Nachdem man sich beim Pojagi das Quilten spart, kann man in Null-Komma-nix auf zum Shoppen gehen oder seinen Kaffee mit einer neuen Tischdecke genießen!
Bei mir liegt noch ein zweites Tuch, das noch auf eine extra Runde zum Bedrucken wartet. Das ist dann der Einstieg in die Siebdruckrunde, die ja für die Frühlings-Mailart bei Michaela schon eingeläutet wird.
Es bleibt also kreativ!
So ein Aufräumprozess - mein clearing - ist ja nahezu unerschöpflich, egal ob es das Papier- oder das Stofflager betrifft. Trotzdem bin ich bei der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für eine liebe Freundin wieder ein Stück weiter gekommen.
Vor längerer Zeit habe ich aus Stoffstücken (alten Hemden) schon mal die Pojagi-Technik ausprobiert, die ich hier gefunden habe.
Pojagi ist koreanisch und beschreibt eigentlich ein Tuch, das man zum Einwickeln und Transportieren von Geschenken oder Lunchboxen oder ähnlichem verwenden kann. Solche Tücher kennt man auch aus Japan, dort nennt man sie Furoshiki.
Das Tuch kann aus nur einem Stück Stoff bestehen, kann aber auch als Patchwork aus verschiedenen Stoffen zusammengesetzt sein. Im Unterschied zu einer Patchworkdecke ist das Tuch aber nicht gefüttert und gesteppt, sondern nur einlagig.
Und hier setzt nun die Pojagi-Technik ein, nämlich die Teile so zusammen zu nähen, dass auf der Rückseite keine offenen Nahtkanten bleiben. Das kennt man von den Seitennähten der Jeans, und bei uns heißt das Kappnaht.
Auf der Rückseite sieht man eine Doppelnaht, vorne nur eine einfache Stepplinie.
Das Entspannende an dieser Nähweise ist, dass man nicht ständig nachmessen und exakt zuschneiden muss, sondern die Teile nimmt wie sie kommen und sie nach Augenmaß zusammensetzen kann. (Natürlich habe ich die Kanten vorher gerade geschnitten und immer mal wieder eine lange Kante begradigt, aber das war's auch schon mit der Rollschneiderei.)
Aus alten und neuen Stöffchen (die mich an unsere gemeinsame, langwährende Nähzeit erinnern) entstand so ein großes Tuch von 90 x 90cm, das mal man als Tasche oder vielleicht auch als Tischtuch benutzen kann.
Tolle Ideen und Anleitungen zum Taschen binden kann man in diesem Buch finden.
Vielleicht habt ihr ja auch noch so ein paar 'Schätzchen' in euren Kisten, die sich für so ein (Tisch-)Tuch eignen. Nachdem man sich beim Pojagi das Quilten spart, kann man in Null-Komma-nix auf zum Shoppen gehen oder seinen Kaffee mit einer neuen Tischdecke genießen!
Bei mir liegt noch ein zweites Tuch, das noch auf eine extra Runde zum Bedrucken wartet. Das ist dann der Einstieg in die Siebdruckrunde, die ja für die Frühlings-Mailart bei Michaela schon eingeläutet wird.
Es bleibt also kreativ!
Freitag, 5. Februar 2016
Fisch (gratmuster) am Freitag
![]() |
ein bisschen Rest-Typo vom Januar |
Versprochen ist versprochen ... auch wenn es manchmal etwas länger dauert.
Heute ein Rückblick auf meine Strickaktivitäten, die meine Lieben eigentlich gegen Winterkälte, Eis und Schnee schützen sollten.
Diesen Winter aber wohl nicht mehr (toi toi toi!).
Ein Wunschprojekt hat mich (gefühlt) das ganze letzte Jahr begleitet und wurde endlich, nach ungefähr 10-maligem Aufribbeln, fertig. Angefangen hat es mit diesem Bild (Quelle: Internet) und der Frage: Kannst du sowas machen?
Klar, kann ich! Gibt es eine Anleitung? Nein, nur ein Bild.
Prima! Dem Ingenör ist ja bekanntlich nix zu schwör!
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WoW Projekt
Mittwoch, 16. Dezember 2015
Der etwas andere Adventskalender
Für die Zeit im Advent denken sich viele kreative Köpfe spannende, lustige, süße, nachdenkliche und viele andere Arten von Kalendern aus, um uns die Zeit bis zum Fest zu verkürzen. Auch in unserem Haus hat der Advents-Kalender Tradition. Bevorzugt nachhaltig, also Wieder-zu-befüllen, und flexibel anpassbar auf die jeweilige Anzahl der Bewohner.
Seit ein paar Jahren erfüllt ein 'Gehänge' mit Leinensäckchen wunderbar diese Kriterien und dieses Jahr glänzt er mit dem besonderen Mail-Art Adventskarten-Effekt!
Die Säckchen sind nämlich nur mit einer Klammer befestigt, und wenn eines zum Aufmachen abgenommen wird, kommt an seine Stelle eine Weihnachtskarte.
Falls mal keine im Briefkasten ist, habe ich einen glitzernden Fundus aus Karten der vergangenen Jahre.
Dieses Jahr habe ich den Kalender zusätzlich mit meiner Sammlung einzelner, verwaister Teebeutel gefüllt und so auch meinen Schrank nachhaltig entlastet.
In 2015 übernehmen die wunderbaren Katzenkarten aus Tabeas und Michaelas Advent Mail Art Aktion die Stelle der Weihnachtskarten. So kann ich sie zwei Mal genießen: alle gemeinsam im Dezember und dann einzeln als Monatskalender in 2016.
So hat es am 1. Dezember angefangen. Inzwischen sind wir über der 'Halbzeit' und es sieht mittlerweile so aus.
Das ist jeden Morgen ein Geschnurre an meinem Essplatz, kann ich euch sagen!
Zum Glück muss ich sie aber nicht füttern. Mehr und detailreichere Bilder findet ihr unter dem Mail-Art-Link. Schaut mal rein!
Der 'Andere Zeiten' Adventskalender in der Mitte ist ein Geschenk einer Freundin, der täglich Texte zum Nachdenken und Innehalten bereithält.
Und jetzt nur noch 2 Mal schlafen, dann kommt auch meine Karte (hoffentlich) bei den anderen in der Gruppe an. Wie meine Katze aussieht? Naja, davon dann beim nächsten Mal. Ich sage nur: Katzen mögen Nudelmaschinen. Definitiv.
Gemütliche Adventstage!
Seit ein paar Jahren erfüllt ein 'Gehänge' mit Leinensäckchen wunderbar diese Kriterien und dieses Jahr glänzt er mit dem besonderen Mail-Art Adventskarten-Effekt!
Die Säckchen sind nämlich nur mit einer Klammer befestigt, und wenn eines zum Aufmachen abgenommen wird, kommt an seine Stelle eine Weihnachtskarte.
Falls mal keine im Briefkasten ist, habe ich einen glitzernden Fundus aus Karten der vergangenen Jahre.
Dieses Jahr habe ich den Kalender zusätzlich mit meiner Sammlung einzelner, verwaister Teebeutel gefüllt und so auch meinen Schrank nachhaltig entlastet.
In 2015 übernehmen die wunderbaren Katzenkarten aus Tabeas und Michaelas Advent Mail Art Aktion die Stelle der Weihnachtskarten. So kann ich sie zwei Mal genießen: alle gemeinsam im Dezember und dann einzeln als Monatskalender in 2016.
So hat es am 1. Dezember angefangen. Inzwischen sind wir über der 'Halbzeit' und es sieht mittlerweile so aus.
Das ist jeden Morgen ein Geschnurre an meinem Essplatz, kann ich euch sagen!
Zum Glück muss ich sie aber nicht füttern. Mehr und detailreichere Bilder findet ihr unter dem Mail-Art-Link. Schaut mal rein!
Der 'Andere Zeiten' Adventskalender in der Mitte ist ein Geschenk einer Freundin, der täglich Texte zum Nachdenken und Innehalten bereithält.
Und jetzt nur noch 2 Mal schlafen, dann kommt auch meine Karte (hoffentlich) bei den anderen in der Gruppe an. Wie meine Katze aussieht? Naja, davon dann beim nächsten Mal. Ich sage nur: Katzen mögen Nudelmaschinen. Definitiv.
Gemütliche Adventstage!
Donnerstag, 10. Dezember 2015
Eigene Federn
Mein armer kleiner Blog. Nun war er schon wieder verwaist. Ganz unbeabsichtigt und deshalb auch ohne Ankündigung. Tut mir leid, dass ihr vielleicht vergeblich bei mir reingeschaut habt. Und danke, dass ihr nicht aufgegeben habt.
Ich war ziemlich mit der Vorbereitung meines Adventmarktauftritts am letzten Wochenende in Hochheim (am Main) beschäftigt ...
... und dabei besonders mit "der dunklen Seite der Macht"!
Ich wollte diesmal gerne etwas für Jungs mitbringen (große und kleine, die ja normalerweise nicht viel auf den Handwerkermärkten finden können), und bin über farbenfrohe Star Wars Stoffe gestolpert. Da blieb keine Zeit mehr, meine Neuigkeiten zu posten, leider.
Jetzt sind die Dinge wieder an ihrem Platz und die anderen kreativen Herausforderungen können wieder Einzug halten: Adventskalender-Mail Art (nächste Woche sollen meine Karten auf den Weg), Papierliebe und, wer weiß, sogar noch eine Winterwald-Inspiration?
Ideen habe ich genug gesammelt, und das mit dem Posten werde ich auch noch in den Griff kriegen.
Ich war ziemlich mit der Vorbereitung meines Adventmarktauftritts am letzten Wochenende in Hochheim (am Main) beschäftigt ...
... und dabei besonders mit "der dunklen Seite der Macht"!
Ich wollte diesmal gerne etwas für Jungs mitbringen (große und kleine, die ja normalerweise nicht viel auf den Handwerkermärkten finden können), und bin über farbenfrohe Star Wars Stoffe gestolpert. Da blieb keine Zeit mehr, meine Neuigkeiten zu posten, leider.
Jetzt sind die Dinge wieder an ihrem Platz und die anderen kreativen Herausforderungen können wieder Einzug halten: Adventskalender-Mail Art (nächste Woche sollen meine Karten auf den Weg), Papierliebe und, wer weiß, sogar noch eine Winterwald-Inspiration?
Ideen habe ich genug gesammelt, und das mit dem Posten werde ich auch noch in den Griff kriegen.
Montag, 2. November 2015
Montagslicht
Fiat Lux!
Der November verlangt großen Einfallsreichtum, um sich die grauen Tage heller und freundlicher zu machen. Leuchten im Oktober noch die Bäume in allen gelb-orange-rot Schattierungen, sind sie im November kahl, die Tage werden nicht nur noch kürzer, sondern oft auch wolkenverhangen-grau und neblig-trüb.
Frau Nahtlust sammelt in diesem Monat (vielleicht deshalb) die allerschönsten Papierliebe-Lichtideen auf ihrem Blog, der auch sonst eine wertvolle Quelle für Inspirationen ist, wenn man eine Erleuchtung sucht. Aber wem sag' ich das!
Mein schnelles Montagslicht ist eine kleine Klappkarte, mit der ich ausprobiert habe, wie ich das Thema 'Licht' wörtlich sichtbar machen kann.
Die Buchstaben sind von hinten auf die Karte skizziert und mit dem Cutter frei ausgeschnitten. Von vorne reicht ein kleiner Strich mit dem Falzbein am 'Scharnier' und schon lassen sich die Buchstaben ausklappen. Hinterlegt mit einem Transparentpapier (das eigentlich orange ist, der Oktober wirkt noch nach), leuchtet das 'Licht' von alleine.
Schon ist das Grau viel erträglicher.
Ich freue mich, dass mich nun morgendlich das Licht von der Pinwand grüßt, egal wie es draußen aussieht.
Mit einem kleinen November-Elfchen, das auch ein paar fröhliche November-Besonderheiten reflektiert, wünsche ich euch eine gute Woche!
Der November verlangt großen Einfallsreichtum, um sich die grauen Tage heller und freundlicher zu machen. Leuchten im Oktober noch die Bäume in allen gelb-orange-rot Schattierungen, sind sie im November kahl, die Tage werden nicht nur noch kürzer, sondern oft auch wolkenverhangen-grau und neblig-trüb.
Frau Nahtlust sammelt in diesem Monat (vielleicht deshalb) die allerschönsten Papierliebe-Lichtideen auf ihrem Blog, der auch sonst eine wertvolle Quelle für Inspirationen ist, wenn man eine Erleuchtung sucht. Aber wem sag' ich das!
Mein schnelles Montagslicht ist eine kleine Klappkarte, mit der ich ausprobiert habe, wie ich das Thema 'Licht' wörtlich sichtbar machen kann.
Die Buchstaben sind von hinten auf die Karte skizziert und mit dem Cutter frei ausgeschnitten. Von vorne reicht ein kleiner Strich mit dem Falzbein am 'Scharnier' und schon lassen sich die Buchstaben ausklappen. Hinterlegt mit einem Transparentpapier (das eigentlich orange ist, der Oktober wirkt noch nach), leuchtet das 'Licht' von alleine.
Schon ist das Grau viel erträglicher.
Ich freue mich, dass mich nun morgendlich das Licht von der Pinwand grüßt, egal wie es draußen aussieht.
Mit einem kleinen November-Elfchen, das auch ein paar fröhliche November-Besonderheiten reflektiert, wünsche ich euch eine gute Woche!
Nebel,
nasser November.
Gänseflug, Martinszug, Helau.
Stürme krachen, Lichter lachen.
Advent!
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Papierliebe
Mittwoch, 22. Juli 2015
Kleine Falten erfreuen den Alltag
Bei den derzeitigen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit sind Nähaktionen oft eine schweißtreibende Sache. Alternativ kann man sich in den kühlen Keller verziehen und die Stoffe und anderes Zubehör sichten (Weihnachten steht ja schon bald wieder vor der Tür!), oder man begibt sich tatsächlich nach draußen und hält alle die schönen, farbenfrohen Eindrücke fest, mit dem Stift oder der Kamera. (wie im Kinderbuch "Frederick" von Leo Lionni)
Auch für Mail-Art bei Frau Müller und kleine Papieraktionen ist nun die beste Zeit.
Bei Frau Nahtlust, in der "Papierliebe am Montag", geht es im Juli um "Falten" und zufällig mischt sich eine meiner Falten mit einem Sommerbuch aus der letztjährigen Sommer-Mail-Art.
Dieses schöne Buch hat Ursula für die Sommer-Mail-Art 2014 genäht, geklebt und handgebunden, um unsere Sommer-Erinnerungen darin festzuhalten.
Ich habe dem Büchlein inzwischen einen Gummi-Stiftehalter hinzugefügt und benutze es, um meinen Terminplan für meine Wellcome-Besuche zu transportieren (es ist eine wirklich ausfüllende ehrenamtliche Arbeit). Da wir die Fahrtkosten erstattet bekommen, sammle ich die kleinen Abschnitte meiner Fahrkarten und brauchte dringend irgendeine Tasche.
Aus Papier lässt sich diese leicht falten und so wurde eine Seite mithilfe von etwas Washi-Tape ganz einfach zur handlichen Sammelhilfe.
(Praktischerweise kann ich auf der Klappe auch noch die Nummern der Buslinien festhalten, in die ich umsteigen kann.)
Es ist zwar nur eine kleine Falte, hat aber eine große Wirkung. Und auch wenn es nun schon Mittwoch statt Montag ist, schicke ich sie doch noch flugs zu Frau Nahtlust.
(Im August geht es übrigens dann um "Secondhand-Papiere". Davon haben wir ja alle mehr als genug! Und Verwertungsideen kommen dann ganz von allein.)
Bis demnächst.
Auch für Mail-Art bei Frau Müller und kleine Papieraktionen ist nun die beste Zeit.
Bei Frau Nahtlust, in der "Papierliebe am Montag", geht es im Juli um "Falten" und zufällig mischt sich eine meiner Falten mit einem Sommerbuch aus der letztjährigen Sommer-Mail-Art.
Dieses schöne Buch hat Ursula für die Sommer-Mail-Art 2014 genäht, geklebt und handgebunden, um unsere Sommer-Erinnerungen darin festzuhalten.
Ich habe dem Büchlein inzwischen einen Gummi-Stiftehalter hinzugefügt und benutze es, um meinen Terminplan für meine Wellcome-Besuche zu transportieren (es ist eine wirklich ausfüllende ehrenamtliche Arbeit). Da wir die Fahrtkosten erstattet bekommen, sammle ich die kleinen Abschnitte meiner Fahrkarten und brauchte dringend irgendeine Tasche.
Aus Papier lässt sich diese leicht falten und so wurde eine Seite mithilfe von etwas Washi-Tape ganz einfach zur handlichen Sammelhilfe.
(Praktischerweise kann ich auf der Klappe auch noch die Nummern der Buslinien festhalten, in die ich umsteigen kann.)
(Im August geht es übrigens dann um "Secondhand-Papiere". Davon haben wir ja alle mehr als genug! Und Verwertungsideen kommen dann ganz von allein.)
Bis demnächst.
Freitag, 19. Juni 2015
Morgen ist QuiP-Day!
Es ist mal wieder soweit: wir gehen in die Öffentlichkeit!
Seit 2005 zeigen die Quilterinnen dieser Welt ihr Handwerk so öffentllich wie möglich und dieses Jahr auch hier:
Man kann den Kreativen über die Schulter schauen oder selbst Hand anlegen und ein bisschen Sticheln und Fachsimpeln.
Spaß und gute Ideen kostenlos und inklusive!
Seit 2005 zeigen die Quilterinnen dieser Welt ihr Handwerk so öffentllich wie möglich und dieses Jahr auch hier:
Man kann den Kreativen über die Schulter schauen oder selbst Hand anlegen und ein bisschen Sticheln und Fachsimpeln.
Spaß und gute Ideen kostenlos und inklusive!
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Zwischendurch des Tages
Dienstag, 19. Mai 2015
G wie ...
... geschwind mal weg gewesen! Der Blog ist kaum vier Wochen alt und schon fehlte die Zeit, "zwischendurch" etwas einzustellen. Ein Zeichen dafür, dass sich "im Haus", ganz analog, viel getan hat.
Neublogger-Erkenntnis No. 1:
Das digitale Schreiben erfordert Planung. Ganz profan auf Papier. Weshalb mich ab jetzt ein Notizbuch begleitet (ein Geschenk einer lieben Freundin, das schon lange auf seine Er-füllung wartet), in dem ich Gedanken und Anregungen sammeln kann.
Andere Möglichkeiten, meine Blogideen zu planen habe ich hier bei dickmadamme gefunden. Das Netz steckt voller wunderbarer Helferlein!
Und was sonst noch geschah?
Ich war auf der Nadelwelt in Karlsruhe. Farbenfroh und luftig, eine tolle Atmosphäre, die auch bei den Ausstellern zu spüren war.

Schon am Eingang wurde man mit einer Vielzahl kleiner Austellungen angeregt und eingestimmt. Wirklich gut dosiert und präsentiert!
Ich hatte eine Liste, mit Dingen, die ich unbedingt suchen wollte (sehr hilfreich). Aber natürlich kam ich mit ganz anderen "Schätzen" nach Hause als erwartet.
Einer LED-Nähmaschinenlampe zum Beispiel, die es mir nun noch einfacher machen soll, gerade Nähte zu nähen! (Hab ich schon erwähnt, dass ich gute Werkzeuge zu schätzen weiß?)
Einen schönen Randstoff für meinen Jelly-Roll-Quilt aus Kaffe Fassett Stoffen habe ich gefunden (der mit den abstrakten, gelben Sonnenschirmen ganz links).
Und einiges zum Stoffdrucken (Thermofax Schablonen von Jeromin) und zum Stempeln (Farbe und Holzstempel von Blauweißchen).
Dieses Zubehör gehört zu einem Projekt mit japanischen Stoffen nach einer Idee von Shizuko Kuroha, deren Quilts auch im Original auf der Nadelwelt zu sehen waren!
Von all den anderen Ideen berichte ich dann in späteren Posts.
(Die Planung zeigt schon Wirkung!)
Bis demnächst wieder.
Und ich freue mich über Kommentare und Anregungen.
Neublogger-Erkenntnis No. 1:
Das digitale Schreiben erfordert Planung. Ganz profan auf Papier. Weshalb mich ab jetzt ein Notizbuch begleitet (ein Geschenk einer lieben Freundin, das schon lange auf seine Er-füllung wartet), in dem ich Gedanken und Anregungen sammeln kann.
Andere Möglichkeiten, meine Blogideen zu planen habe ich hier bei dickmadamme gefunden. Das Netz steckt voller wunderbarer Helferlein!
Und was sonst noch geschah?
Ich war auf der Nadelwelt in Karlsruhe. Farbenfroh und luftig, eine tolle Atmosphäre, die auch bei den Ausstellern zu spüren war.


Schon am Eingang wurde man mit einer Vielzahl kleiner Austellungen angeregt und eingestimmt. Wirklich gut dosiert und präsentiert!
Ich hatte eine Liste, mit Dingen, die ich unbedingt suchen wollte (sehr hilfreich). Aber natürlich kam ich mit ganz anderen "Schätzen" nach Hause als erwartet.
Einer LED-Nähmaschinenlampe zum Beispiel, die es mir nun noch einfacher machen soll, gerade Nähte zu nähen! (Hab ich schon erwähnt, dass ich gute Werkzeuge zu schätzen weiß?)
Einen schönen Randstoff für meinen Jelly-Roll-Quilt aus Kaffe Fassett Stoffen habe ich gefunden (der mit den abstrakten, gelben Sonnenschirmen ganz links).
Und einiges zum Stoffdrucken (Thermofax Schablonen von Jeromin) und zum Stempeln (Farbe und Holzstempel von Blauweißchen).
Dieses Zubehör gehört zu einem Projekt mit japanischen Stoffen nach einer Idee von Shizuko Kuroha, deren Quilts auch im Original auf der Nadelwelt zu sehen waren!
Von all den anderen Ideen berichte ich dann in späteren Posts.
(Die Planung zeigt schon Wirkung!)
Bis demnächst wieder.
Und ich freue mich über Kommentare und Anregungen.
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