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Montag, 15. Januar 2018

Das Jahr beginnt im Januar



So heißt ein schönes Bilderbuch von Hilde Heyduck-Huth, das ich gerne immer wieder zur Hand nehme. 
Krach - bum! macht der Januar 
und schießt blaue und rote Sterne an den Himmel.
Aufgewacht! Das neue Jahr ist da!

Verschlafen habe ich den Monatsbeginn nicht, die ersten zwei Wochen waren nur erst gefüllt mit Reisen und dann mit einem unerwarteten Netzausfall für ein paar Tage letzte Woche. Fleißig war ich trotzdem und habe meinen alten Kalender wieder neu bestückt.

Als Einlagen dienen, wie immer, 'Schmier- und Testpapiere', auf die ich jeden Tag und Datum von Hand eingetragen habe. Als Neues dieses Jahr sind frisch geschnitzte Monatstempelchen dazu gekommen, im Skizzenbuch noch im 'Streifmodus' festgehalten.

Dann habe ich auch gleich die neue Skizzenbuchseite mit dem Monatsnamen gestaltet.
In alter Tradition mal wieder als 'Doppelte Linienschrift', wie auch schon mal hier im November gezeigt. Und weil Frau Frosch damals fragte, wie diese Schrift geht, habe ich das heute kurz in Schritten festgehalten. 
Es ist eine Idee von Andrea Joseph, die ich letztes Jahr lernen durfte. (Hinweis: Wen das volle Creative lettering-Programm interessiert, findet bei sketchbookskol einen Kurs.)

Zuerst schreibt man das Wort, mit ein bisschen Abstand zwischen den Buchstaben, wie es einem gefällt, in Druckbuchstaben oder Schreibschrift. Beides geht.

Dann schreibt man das Wort noch einmal darüber, so als ob das Wort noch nicht da steht.

Die entstehenden Zwischenräume schließt man mit Schraffur oder anderen Mustern,

verbindet die Buchstaben und schärft die Konturen mit dickeren Linien und Schatten oder Kringeln, oder was einem grade einfällt.

Zum Schluss ein Schuss Farbe hier und da und schon tanzt der Januar 2018.

Ihr seht, auch im neuen Jahr ist meine Papier- und Schreibliebe nicht eingeschlafen. Da kommt bestimmt noch mehr, wenn ich so den Stapel der inspirierenden Bücher anschaue, die ich mir 2017 gegönnt habe. Das ein oder andere ist sicher auch in euren Bücherschrank?! Es wäre interessant zu sehen, was bei euch daraus entstanden ist. Ich halte die Augen offen.

Meinen Jahreseinstieg schicke ich heute zu Frau Nahtlust, die in diesem Monat 'Altes und Neues' sammelt.

Montag, 27. Februar 2017

Neuer Monat - alte Zahlen

Anfang des Jahres habe ich beschlossen, einen 'Some lines a day' Kalender anzufangen. Es ist ein Mehrjahreskalender, in dem man für ein Jahr jeden Tag ein paar Zeilen festhält. Und dann im nächsten Jahr wieder, direkt daneben. Genauso im darauffolgenden Jahr. So kann man sehen, was im Jahr davor am selben Tag so los war.
Man kann diese Kalender kaufen, meist für 5 Jahre, ich wollte aber ein Büchlein aus meinem Bestand "abarbeiten". Meine Wahl fiel auf dieses textile Testexemplar, koptisch gebunden vor ein paar Jahren mit alten Schulheftseiten als Inhalt (etwas ähnliches habe schon mal hier gezeigt). Papierliebe hat viele Gesichter.

Da das Buch DIN A6 Format hat, blieb mir Platz für 3 Jahre, mit 4 Tageseinträgen pro Seite. So habe ich mir ausgerechnet. Nur die Datumsangaben musste ich nun nach eigenem Gusto einfügen.

Im Januar habe ich jedes Datum einzeln 'entworfen' und verziert. Das sollte aber nicht das ganze Jahr so gehen. Also habe ich mir im Zahlenmonat Februar ein paar Stempelchen aus Gummiresten geschnitzt.

Das ging schon besser und schneller mit den Einträgen. Zumindest für den Februar.
Was sollte es für März sein? Neue Stempel? Wie kommt man zu schönen Zahlen?
Alte Kalender hatte ich schon daraufhin durchforstet, ob man das Datum ausschneiden und einkleben könnte. Ohne zufriedenstellendes Ergebnis.
Da fiel mir ein, dass man früher, vor der endgültigen Computerisierung, Zahlen und Buchstaben mit Letraset-Reibebuchstaben auf Pläne und Plakatvorlagen aufgebracht. Davon hatte ich noch einige in meiner Schublade.
Beste Gelegenheit, sie endlich aufzubrauchen!!
 
Für 31x März würden die Buchstaben vielleicht nicht reichen, aber wenn kein "M" mehr zum Rubbeln da ist, dann machen wir eben aus zwei umgedrehten "U" ein "M". Und ein "V" wird schnell zum "A". Das "r" war mal ein "J". Kaum wiederzuerkennen.
Zahlen habe ich zum Glück genug. Und meine Zahlenspielerei schicke ich beschwingt und kurz vor Monats-Torschluss noch zu Susanne in die Sammlung der Papierliebe am Montag.

 Schönen Rosenmontag auch.