Posts mit dem Label Streifzüge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Streifzüge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 12. September 2018

12 von 12 im September

12 Bilder vom heutigen Tag geknipst.


Das Frühstück machen ist entspannt, wenn auch die Morgen immer dunkler beginnen.

Noch in Gedanken an ein mögliches Tee-Muster stelle ich gleich zwei Milchkännchen auf den Tisch.

Anregung für mehr kreative Ideen liegen so herum und verleiten zum Stöbern und Web-hopping auf völlig neuen Seiten.
 
Arbeit am Computer: mein Making-of Blogbeitrag will geschrieben und ein paar seriöse Recherchen eingeholt werden.

Dann aber raus auf's Rad. Vorbei am mittlerweile fast leeren Mühlbach ...

... und an unserem imposanten "Ländchesdom", dessen Hahn ganz stolz in den blauen Septemberhimmel schaut.

Meine Runde führt mich zu Apfelbäumen, die vor zwei Jahren ganz leckere Früchte trugen. Heute: Fehlanzeige.Die Äste wurden geschnitten und wahrscheinlich war ich auch zu spät dran.
Höchstens Pferdeäpfel hätte ich bieten können. Doch dann finde ich doch noch ein bisschen Fallobst, das wunderbar duftet. Für Apfelmus wird es wohl reichen. Auch ein paar Nüsse landen im Sack, doch die kommen mir so leicht vor, dass sich wohl viele 'taube Nüsse' darunter befinden dieses Jahr.

Zuhause erwartet mich die letzte Collage der Sommerpost 2018, von Katja, in herrlichem Sonnengelb.

Eine Tasse Minztee aus eigener Ernte mit einem Prinzenkeks ist mein Extra zur Kaffeepause.

Dann doch noch etwas Profanes planen: unser Spülkasten möchte gerne ersetzt werden und wie es aussieht, der Rest gleich mit. Diese Art von Entscheidungen sind nicht gerade begehrt, aber notwendig.

 
Trotz anhaltender Wärme schaffe ich die nächsten 7 Viertelkreise, damit der Quilt in zwei Wochen fertig ist.

Den Abend kann ich dann endlich dem Skizzenbuch widmen und vesuchen, meine gesammelten Tee-Musterideen des Tages zu einem Muster für nächste Woche zu entwickeln.

Danke, dass ihr mich durch diesen wieder unglaublich warmen Septembertag begleitet habt. 
Mehr Fotos des Tages bei Caro auf Draußen nur Kännchen.

 

Mittwoch, 8. August 2018

Ich packe meinen Koffer ...

Bei mir unterm Dach blieb es beständig zu warm für kreative Exkursionen, aber als heute Nacht endlich ein Gewitter mit etwas Regen durchzog, stieg meine Hoffnung auf einen Tag, an dem ich endlich mit dem Koffermuster-Drucken anfangen könnte.
Mein Plan war doch, aus den Skizzen Schablonen zu schneiden und mit diesen ein paar Gelliplate Drucktechniken auszutesten. 
 
Aus einem ausgemusterten englischen Straßenatlas habe ich ein paar Köfferchen geschnitten, gleich durch mehrere Blätter, damit ich eine gute Handvoll postive und negative Vorlagen hatte. Die Gelatineplatte und die Farben lagen bereit undes ließ sich tatsächlich gut drucken. Die Farben blieben lange genug feucht, da ging mir schon eher das Papier aus.
 
Von den Schablonen habe ich erst die 'Kofferfüllung' durchgerieben, die dann Schablone von der Platte abgezogen und einen weiteren Abzug vom Rest des Musters auf der Platte genommen.

Beim zweiten Abzug (links unten) hat sich die Schrift von der Rückseite der Schablone mit abgedruckt, was einen ganz ungeplanten Effekt gibt.

Zwischendurch hab ich auch mal ein Gitter aufgelegt, damit die Koffer ein Muster bekommen.

Alle Drucke sind noch roh und sollen später noch etwas Schliff bekommen. Vielleicht eignen sie sich aus zum Ausschneiden für Collagen? Heute war mir es mir zu heiß dafür. 

Lieber wollte ich noch ausprobieren, ob man tatsächlich auch Ölpastellkreiden mit Gelliprint kombinieren kann. Man zeichnet- oder schreibt, wie in meinem Fall - mit der Kreide auf ein Stück Papier, bringt Farbe auf die Platte auf und legt die Vorlage mit der rechten Seite nach unten auf die Platte, um einen Abdruck zu machen. Die Ölkreide 'reserviert' die Zeichnung/Schrift.  Wenn man dann eine zweite Farbe aufbringt, kann man einen Positivabdruck ziehen. Eigentlich wie Fototransfer.


In meinem Fall war leider die zweite, die Hintergrundfarbe zu dunkel, weshalb man den gelbenText auf Rot nicht mehr gut lesen kann. Aber mit Schwarz als erster Farbe und einer hellen Farbe als zweiter Farbe geht es bestimmt gut. 
Wenigstens bei der Textauswahl lag ich richtig.

links der Enddruck, rechts die Vorlage mit der Farbe des ersten Druckes
Einen viel überzeugenderen Effekt habe ich erreicht, als ich letzte Woche mit der Kofferschablone und wasservermalbaren Stiften gespielt habe. Dabei habe ich Farbe um die Umrisse aufgetragen und dann mit dem Finger nach innen gestrichen und verteilt.

Im Skizzenbuch rollt jetzt eine Kofferparade vom Gepäckband,

 auf der anderen Seite die ausgeschnittenen Koffer.

Ich bin ganz froh, dass ich diese kleine Entdeckungsreise trotz der erschwerten Bedingungen gewagt habe. Reise bedeutet in seinem ursprünglichen Wortsinn ja "Aufbruch, neue Dinge entdecken", und da bin ich auf einem guten Weg.

Inzwischen sind auch zwei weitere Sommerpost-Kunst Collagen Pakete hier eingetroffen, aber die zeige ich im nächsten Post.

Mehr Reise-Muster-Impressionen findet ihr im August noch hier in Michaelas Musterliste.

Mittwoch, 1. November 2017

Oktoberende - Novemberstart

Wer hätte das gedacht, dass sich der November mit so milden Temperaturen und Sonnenschein präsentiert! Da ist die Zeitumstellungs-Müdigkeit vom Wochenende gleich wieder vergessen. Und der Mittwoch fühlt sich sowieso - nach dem Extra Feiertag - wie ein frischer Montag an. 
Auch der Mustermittwoch hat Feierstimmung und fällt heute aus, oder besser: macht Pause. Für mich eine Gelegenheit, zu schauen, ob sich mein Vorsatz für den Oktober, mehr zu zeichnen, umsetzen ließ. Am 12. und am 20. habe ich ja schon ein bisschen was geschafft und gezeigt, auch vom 'Rocktober'. Heute also ein weiterer Blick ins Skizzenbuch.

Anfang des Monats Oktober hatte ich mir vorgenommen, unseren Besuch in München beim Rugby 7's Turnier und beim Oktoberfest zu nutzen, um Menschen zeichnen zu üben. Da hatte ich wirklich genug Anschauungsmaterial und fiel auch nicht besonders auf mit meinem Skizzenbuch.

schwarzer Kugelschreiber und Aquarellfarben

Klar haben sich die Leute immer wieder bewegt und standen nicht lange am selben Platz, aber immerhin viel länger als die Spieler auf dem Feld. Die Jungs sind so schnell hin und her gelaufen, da hatte ich keine Chance. Versucht habe ich's trotzdem. Da ging nur 'blind contour', also zeichnen ohne auf's Blatt zu schauen.

Bleistiftskizze
Ein gutes Zeichen'opfer' war auch die Warteschlange an der Würstchenbude. Da muss man allerdings schon etwas mehr Distanz haben und auch zügig arbeiten. Manche Details gehen da verloren, wie die Zwergenhose vom 2. Mann (daher das komische kleine Bein an der Seite). Wenigstens die Pickelhaube konnte ich festhalten. 


Druckbleistift und Aquarellfarben
Schwierig auch zu colorieren solange man noch vor Ort ist. Da geht nur heimlich ein Foto machen, am besten ohne Ton (klick) und später einfügen.

Für's Oktoberfest habe ich mir einen sehr warmen Tag ausgesucht und das einzige Plätzchen zum Ausruhen war seitlich auf der Wiese neben der Bavaria. Von meinem Sitzpunkt aus war die Brust der Dame durch Scheinwerfer verdeckt, was ihr einen etwas seltsamen Busen bescherte.

Fineliner und Aquarellfarben
Damit hatte ich die erste Hürde des Zeichnens unter Leuten überwunden, war also erfolgreich. Das Zeichnen selbst ist ja eine ständige Übung, da bin ich immer froh, wenn wenigstens ein paar Striche passen. Learning by doing.

Und mein Rocktober-Projekt ging auch einigermaßen gut. Da ich keine selfie-Frau bin, habe ich übungshalber auch zeichnerisch festgehalten, wie oft ich was getragen habe. Am Ende ging mir ein bisschen die Puste aus, aber ich war dann auch wieder vermehrt mit dem Fahrrad unterwegs, was sich (bei mir) nicht gut mit Röcken verträgt. Ich bewundere immer wieder die Frauen, die mit Pumps, kurzem Rock und ohne Helm ins Büro strampeln ... 
Für mich: keine Option.


Kugelschreiber, Inktensestifte, Aquarell
Also im November wird weiter gerockt.

Zeichentechnisch möchte ich den November zum 'Tovember' ausrufen und versuchen, möglichst viele 'Tower', also Türme zu zeichnen. In unserer Stadt gibt es sganz fantastische Exemplare, dass ich gespannt bin, wieviele ich davon festhalten kann.

Und dann geht es ja auch schon in die Adventspost-Kurve. Anmeldungen noch diese Woche und dann geht es auch schon los. Nach meiner Sommerpause freue ich mich wieder auf die Werkstattzeit.

Habt einen feinen Novemberstart.

Montag, 18. September 2017

späte 12 von 12 im September

Zurück aus dem Urlaub, in dem man das Zeitgefühl schon mal verlieren kann, kam der 12. ganz plötzlich, hinterher. Oh, schon wieder verpasst? Was haben wir da denn gemacht? Weil es aber ganz gut als Rückblick passt, heute ein Urlaubstag in Form von 12 von 12. Als Blog-Wiedereinstieg sozusagen. (Caros Linkliste ist ja auch noch 1 Tag offen.)

Am 12. waren wir auf der Suche nach Elfen! Was kann es Spannenderes geben für eine 4-Jährige?
 
Gestartet sind wir in Neuenkirchen, wo es sogar eine 'Elfenschule' gibt. Herrliche Herbstzeitlosen begrüßten uns (lange nicht mehr gesehen!) und ein paar Apfelbäume, deren gefallene Früchte uns später als Wegzehrung dienen sollten.

Die alte Steinkirche konnten wir nur von außen bestaunen. Die Fenster sahen vielversprechend aus.

Der erste Teil des Weges nach Drönnewitz (wir sind natürlich 'falsch rum' gegangen) führte durch eine alte Allee, auf der wir kräftig nach 'Azari' und 'Naida' Ausschau gehalten haben. Aber nur die Windelfe 'Aira' hat uns angeblasen.


Und so haben wir uns kurzerhand selbst einen Erdelfen gebaut. Und Taschen voll Kastanien gesammelt.

 Ungewöhnliche Torlösungen fanden sich auf dem Weg.


In Drönnewitz empfing uns der vorhergsagte 14-Uhr-Schauer, den wir im wohl einzigen Haltestellenhäuschen des Dorfes abgewartet haben.
Dann kam wieder die Sonne und es ging auf offenen Feldwegen weiter. Das Laufrad tat gute Dienste, auch wenn ich es bisweilen schultern musste.

Der Traktor war emsig am Pflügen und wir (Stadtmenschen) beobachteten interessiert, wie die Maschinerie arbeitet und funktioniert.


Augen und Sinne waren offen für Muster und Anregungen: Feldrand-Pflanzen mit Insektenbesuch etwa, 


oder noch nie gesehene Tor-Zaun-Muster.

Gerne hätten wir uns im Schloss zum Kaffe eingefunden, aber leider: Dienstag Ruhetag. Immerhin ist die Typografie das Festhalten wert.

Inzwischen waren die dunklen Wolken wieder aufgezogen und wir haben auf die dritte Seite des Elfenpfades verzichtet. Noch ein Grund wiederzukommen.

Große Bewunderung verdient das Durchhaltevermögen der Kleinen, die immerhin gut 5 km mit uns unterwegs war. Ohne Murren und 'ich kann nicht mehr'. Da hat der sketchbook-prompt des Tages ganz wunderbar gepasst und so schließt meine abendliche Skizze den 12. September ganz stimmig ab.


Mehr von meinen Urlaubseindrücken kommen demnächst. Viele neue Ideen habe ich mitgebracht und mit dem aufkommenden, kühlen Herbsttagen wird die Drinnen-Bastel-Kreativzeit auch wieder intensiver.
Da freue ich mich schon.

Montag, 10. April 2017

Minis zum Einstieg und Matchbox No 14




Ich bin wieder zurück aus der Hansestadt. 
Mit neuen Eindrücken, Ausblicken, Gefühlen und Ideen. 


Zuhause gewöhne ich mich langsam wieder ein - in Minischritten.
Die ersten drei MailArt Büchlein haben mich erwartet, von Ulrike, Carola und Kerstin. Da lugen Tulpen, Häschen und die ersten Schmetterlinge aus den Seiten. 
So wunderbar gearbeitet und liebevoll gestaltet.  Danke für diesen lebhaften Empfang! 
Da wird es nun Zeit, das Bücherregal zu basteln und meinen eigenen Beitrag voranzutreiben.

Als 'Einstieg' habe ich eine kleine Matchbox-Fingerübung realisiert, die mir auf dem Rückweg im Zug in den Sinn kam. 



Thema No. 14: 'Pflaumenkuchen'. Pflaumenkuchen im April?
Das kam mir zuerst ziemlich zeitversetzt vor. Bis mir die Sommerfruchtaktion von 2015 einfiel. Und mein Stempel, der damals nicht zur Anwendung kam, weil ich ihn für misslungen nicht so gelungen wie erwartet hielt.
Hier habe ich ihn nun doch noch einmal gedruckt (immerhin mit den Frühlingsfarben 'rhubarb stalk' und 'purple hydrangea') und coloriert, und die Streichholzschachtel damit beklebt. Als angemesse Aufbewahrung für den Stempel.
Ich hoffe, er freut sich über die späte Ehrung!


Das Gestalten der kleinen Schachteln ist zu einer wunderbaren Übung geworden, fast wie Collagen gestalten, nur mit weniger Aufwand. 
Wenn mir etwas einfällt wie diesmal. Ich schicke meine Kuchenvariante etwas verspätet, aber dennoch vollmundig noch an Frau Nahtlust. Sie könnte auch unter die Kategorie 'Pastelliges' fallen.

Und bis Mittwoch kann ich auch noch meine Fenstervarianten aufbereiten, falls ich es schaffe, bis dahin den Staub im Haus zu beseitigen.

Donnerstag, 2. Februar 2017

Parallelwelten (Mustermittwoch)

Ein mustergültiger Übergang vom Januar in den Februar ist mir in meiner Stadt quasi vor die Füße gefallen. Unser Marktplatz ist mit einer großen Rosette gepflastert, und wo sich die Bögen schneiden, entsteht zwangsläufig eine Raute. Passend hier als Ablaufgitter gestaltet und mit den drei Lilien der Stadt verziert.

Wiesbaden Marktplatz
Auch auf der Paperworld und Creativeworld Messe in Frankfurt, auf der ich meinen Montag verbracht habe, fielen mir ein paar Rautenmuster ins Auge. 
Mal als räumliches Muster, gebildet aus den Streben des Buchständers, und dann als 

eine von mehreren Designideen für die Neugestaltung 'alter' Teller.

Und nicht zuletzt, das durfte nicht fehlen, als Strickmuster und Dekoration für eine Schachtel.

Rauten liegen im Trend! Und Mustermachen sowieso. Wie fein, dass uns Michaela immer wieder neue Impulse gibt zum Ausprobieren!

Mein erstes Rautenmuster ist ein (klitze)kleines Reststück Stempelgummi, das sich fleißig drehen und reihen durfte. Spontan und nicht sehr regelmäßig geschnitten, aber das kann ja noch kommen. Und in Blau-weiß , wie es sich für für jemand mit bayerischen Verbindungen gehört.

Und damit auch gleich ausprobiert, wie eigentlich das bekannte Pullover- und Socken-Rhombenmuster 'funktioniert'. Große und kleine Rhomben in Reihung, gekreuzt mit feinen Linien. Eigentlich einfach.

Das Thema ist wunderbar ergiebig und reizt tatsächlich, den Siebdruckrahmen wieder hervor zu holen. Einiges Textiles habe ich auf jeden Fall auch noch im Köcher. Reichlich Ideenmaterial für den kurzen Februar.
Schon jetzt haben sich vielfältige Inspirationen auf der Linkliste versammelt.
 
Einen bunten Donnerstag euch allen.