Heute ist MusterMittwoch, Mandala-Tag sozusagen.
Eine Sammlung von Frühlingsblättern gibt sich die Ehre.
Aus den Beeten waren
schnell Blätter von Pflanzen mit so klangvollen Namen wie Lungenkraut, Storchenschnabel und Frauenmantel
gepflückt, ergänzt durch eine paar Gänseblümchen und Vergissmeinnicht.
Alle Blumen fühlen sich so wohl bei mir, dass sie sich großzügig im Garten ausbreiten. Ich lasse sie gewähren und freue mich am Duft und am Insektengebrumm.
Viiiel länger hat es gedauert, daraus digital ein Muster zu erstellen. Ich bin echt weit hinterdran mit dieser Technik. Wenn mir da mal jemand einen Kurs empfehlen könnte?
Wenigstens eine einfache Reihung habe ich geschafft, die ich als Musterung anfügen kann.
Die abgezupften Blätter werde ich nun in Handarbeit im Skizzenbuch festhalten, vielleicht kann man sie ja auch pressen. Aus den Mandala-Vorlagen lassen sich sicher auch Schablonen schnitzen und dann drucken. Mal sehen.
Dann gehen die "blätterigen" Manadalas auch zu Frau Nahtlust in die Papierliebesammlung.
Zuerst aber ab an den Rasenmäher.
Mehr Mandalamuster bei Frau Müller.
Es ist mal wieder der 12.
Zeit für die Bilder des Tages, der alltäglich und ruhig war, aber dann doch anders ablief als geplant.
Frühstück wie gewohnt mit Müsli und Tee. Man merkt, dass es April ist, weil es auf unserem Tisch schon sehr grünt.
Dann die Brot- und Gemüsebox des Gatten füllen. Vom Gemüse bleibt immer was übrig, das mir im Laufe des Tages die Pausen versüßt. Besser als Kekse knabbern.
Die Mandalas spuken mir im Kopf herum. Eine neue Variante und eine fünfeckige Grundform dürfen noch ins Skizzenbuch, bevor es an die Arbeit zwei Stockwerke höher geht.
Neue afrikanische Stoffe sind eingetroffen (eher Stoffreste aus der Kleiderproduktion) und müssen gesichtet und gebügelt werden, bevor ich austüfteln kann, welche Taschen ich aus welchem Stück noch rauskriege. Und ich dachte, ich wäre langsam fertig damit.
Päuschen auf der Gartenbank nach der 'Kopfarbeit'. Der Blick fällt auf den Rasen.
Der sollte eigentlich mal gemäht werden, aber ich bringe es nicht über's Herz, den hungrigen Hummeln ihr Essen wegzuschneiden. Zur Zeit läuft eh kein Kind darauf herum, da kann er noch ein bisschen wachsen.
Stattdessen 'ernte' ich die sich frei bewegenden Pflänzchen (Strochenschnabel, Katzenminze und Vergissmeinnicht) aus meinem Kiesweg und setze sie ins Beet, wo noch viele Lücken sind.
Nach dem langen Knien tut es gut, die Beine zu strecken.
Radeln ist auch gut für die Durchblutung. Beim Einkauf konnte ich am Lavendel nicht vorbei. Schließlich gibt es auch vor dem Haus Beete und Kübel, die eine Auffrischung vertragen können.
Dann doch (endlich) zurück zur Nähmaschine. Inzwischen kamen noch ein Dutzend Shorts herein, die noch dringend Knopflöcher bis morgen brauchen.
Bis zum Abend sind nun (erst) 2 Einkauftstaschen fertig, etliche mehr zugeschnitten. Das wird noch ein langer Nähabend. Aber ich konnte unmöglich tagsüber drin sitzen. Dann doch lieber abends nähen.
Der Nachbar rattert auch immer noch mit seinem Hochdruckreiniger durch den Garten, sonst würde ich den Tag wohl hier ausklingen lassen. Aber ich genieße den Blick und freue mich, dass der Tag heute ein sonniger war. Am Wochenende kommen noch mehr davon, habe ich gehört.
Wie war's bei euch so?
Mehr 12 von 12 bei Caro auf dem Blog Draußen nur Kännchen.
Wo war ich denn stehen geblieben? vor ... 4 Wochen? Puh, tatsächlich 4 Wochen.
Ach, in der Winterzeit, wie es scheint, und nun blüht und summt es hier um die Wette. Da will ich mal schnell noch eine kurze Rückblende machen, bevor ich mich in den April stürze.
Das Nähwochenende hatte ich angekündigt, und dass es kariert würde.
Das kam auch so, zumindest für einen guten Tag lang. Dann ging einer Mitnäherin die Maschine kaputt und ich habe ihr meine geliehen. Ich hatte ja meine Hexagone dabei und so habe ich weiter handgestichelt.
Das 'karierte' Projekt soll eine Erweiterung einer bestehenden Decke werden. Zwei neue Ringreihen sollen die 'Single Girl'-Decke doppelbettfähig machen, also um 1 Meter verbreitern. Gut, dass ich im Fundus noch immer die alten Hemdenstoffe aufbewahrt habe und nun problemlos 'anketten' kann.
Als Einzelringe kam ich damit dem MuMi-Thema für April: 'Mandala' schon ein bisschen nahe.
Aber davor war ja noch Ostern, an dem ich 'full house' und 'full service' hatte. Alle haben zusammengeholfen und auch die kleinen Tapsehände gut in Schach gehalten.
Zu viel bin ich da natürlich nicht gekommen, aber ein erstes, zartes Mandala hat sich doch ins Skizzenbuch verirrt. Ich wollte gerne er-fahren, wie es ist, ein eigenes zu zeichnen und habe mit Bleistift frei drauflos gedoodelt, wie man wohl so sagt. Idealerweise wird es mal ein Stempel oder so zum Vermustern.
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Mandala No. 1 |
Ein Zweites entstand beim Kurztrip in die Hafenmetropole Hamburg.
Immer noch in Bleistift, aber schon ein bisschen coloriert, weil es zum Reiseskizzenbuch passte.
Ich habe gemerkt, dass ich das Mandala gerne wirklich auch rund herum zeichne, also das Blatt dabei drehe und von Innen nach Außen neue Element hinzufüge. So stellt sich ein wenig Meditatives ein und man entspannt tatsächlich.
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Mandala No. 2 |
Rechts am Rand taucht der Schriftzug vor/an der Davidwache auf. Ja, ich war auch auf der Reeperbahn, allerdings morgens um zehn Uhr. Und es war noch richtig kalt an diesem Tag. Trotzdem ist mir der erste Zitronenfalter des Jahres über den Weg geflogen. Den musste ich natürlich festhalten, ganz schmerzfrei für ihn.
Und zuletzt habe ich mit Mandala No.3 versucht, meine Hamburginspirationen zu verarbeiten. Das entspricht zwar nicht ganz der Idee vom 'Naturmandala', aber ich wollte es gerne mal probieren.
Eine Vorzeichnung freihand mit Bleistift habe ich nun mutig mit Filzstift nachgezeichnet. Langsam komme ich in den Mandalamodus.
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Mandala No. 3 |
Die Tulpen im Vorgarten locken auch schon zur Vermusterung und ich gewinne Gefallen an den kleinen, runden Zeichen-Einheiten. Was ich noch üben muss, ist die Mandalas zu Mustern zu verarbeiten, aber das schaffe ich erst das nächste Mal.
Da bin ich nicht allein, wenn ich mir die schon gut gefüllte Linkliste bei Michaela anschaue.
Schön, wieder da zu sein. Schönen April!
Man sieht sich.