Freitag, 13. Oktober 2017

12 von 12 im Oktober

Gestern war Donnerstag, der 12. Und ich habe es mal wieder geschafft, meinen Tag festzuhalten. Nur für's Teilen haben die Stunden nicht mehr gerreicht. Darum heute mein 12 von 12.

Gut hat er begonnen, mein Tag. Schon am Morgen, noch vor dem Frühstück, hing eine kleine Überrraschung an der Haustür.
Eine Tüte voller Herbstquadrate, die meine Freundin Petra 'übrig' hatte. Das wird ein feines Herbstkissen, oder zwei, oder drei.
Dann ein Blick auf die Skizzen-Prompt-Listen. Es ist ja #inktober. Und ich bin feste dran, jeden Tag eine kleine Zeichnung zu machen. Die Stichwörter für heute sind 'shake' und 'shattered' (auf der sketchbook Liste). Wenn mir kein 'Bild' dazu einfällt, reicht mir auch eine lettering-Idee.

Im Dachgeschoss habe ich meinen Kreativraum und dort wartet auch schon meine Aufgabe für den Tag. Ein Kleid aus Ariellestoff wird ersehnt und ich bin noch weit entfernt von 'fertig'.
Eine (andere) Freundin kommt zum Nähbesuch. Sie möchte gerne zwei Hüllen für ihre Notizbücher nähen. Der Tee wandert mit nach oben.

Zwei Stunden später ist sie sehr zufrieden.

Eine kleine Mittagspause habe ich mir verdient. Mein Blick schweift nach draußen über die herbstlichen Gärten. Unter dem Dach zu arbeiten ist im Herbst definitiv wunderbar. Im Sommer eher schweißtreibend.

Mein Meerjungfrauen Projekt gedeiht, eine extra Leggins ist fertig. Nur am Kleid fehlt irgendwie noch ein bisschen Zing.

Am Oberteil hätte ich gerne noch etwas Welliges. Zackenlitze wäre nicht schlecht, aber ich habe keine in türkis. Naja, dann halt schnell mal weiße Litze färben.

Vom Sonnendrucken gibt es ja noch Farbe - und das Waschbecken wurde nachher auch wieder sauber.

Tasche packen und ab zum Wellcome Kinderdienst. Bauklötze stapeln und Fingerspiele auspacken. 
Auf dem Heimweg steigt mein Blick zur Zeit immer wieder nach oben. Kirchtürme faszinieren mich und ich frage mich, ob ich es schaffe, die Kirchen nur anhand der Türme auseinanderzuhalten. Demnächst werde ich wohl mal ein paar zeichnen müssen. Dann geht das besser.


An der Haltestelle bin ich etwas zu früh, was mir aber Gelegenheit gibt, das Skizzieren in der Öffentlichkeit zu üben. Man glaubt nicht, wie oft die Menschen sich bewegen oder gar aufstehen und einfach weggehen, selbst an Haltestellen. 
Das nächste Mal schaffe ich dann die andere Hälfte der Bank. Ich musste aufhören, sonst hätte ich den Bus verpasst. (Mein großes Vorbild für die 12 von 12 ist  Melanie, die den Tag so fantastisch in Skizzen festhalten kann. Aber das wird in diesem Jahrhundert wohl nicht mehr klappen.)

Abends hatten wir spontan Karten für etwas Musik im 'Unterhaus' in Mainz reserviert. 


Was zieht man da an? Was Boarisches? Auf alle Fälle einen Rock, ist doch für mich auch 'Rocktober', ein Monat, in dem ich verstärkt Röcke oder Kleider anziehen möchte.

Mein neuer Wenderock durfte seine Premiere feiern. Nur gebügelt musste er noch werden. Er hat sich gefreut und mich prima bekleidet.
Mit einem kleinen Nachttrunk haben wir den Tag beendet und dann war es auch schon Zeit für die Federn.

Noch viel mehr 12 von 12 findet ihr bei Caro.



 

Kommentare:

  1. Guten Morgen liebe Elvira,
    da haben es meine Quadrate doch tatsächlich in deinen Blog geschafft. Das finde ich aber schön :-) und freut mich total :-).
    Ich hoffe mein Kommentar fliegt nicht wieder raus wie das letzte Mal.´
    Ganz liebe Grüße und mach weiter so!!!!!
    Dein Blog ist wunderbar :-)
    Petra

    AntwortenLöschen
  2. Ja, haut hi. Da warst scho guad o´zogn :)
    Scheene Griaß` aus Bayern
    Car o

    AntwortenLöschen